Führt iOS 14 einen eingebauten Übersetzer in Safari ein?
Nur noch wenige Wochen verbleiben bis zur offiziellen Enthüllung von iOS 14 auf der WWDC20 - aber trotzdem werden schon jetzt mehr und mehr Details über das Update bekannt.

Vor einiger Zeit ist ein Leak der ersten Builds von iOS 14 live gegangen, welcher prompt von Experten und Tabloids seziert wurde und noch immer neue Details aufbringt, die bislang nicht bekannt waren. Offiziell soll iOS 14 mit allen neuen Features am 22. Juni bei der WWDC20 vorgestellt werden, Apples eigene jährliche Konferenz für Entwickler die zum ersten Mal seit ihrer Entstehung vor 20 Jahren online abgehalten wird. Neueste Erkenntnisse aus dem genannten Early Build geben aber jetzt schon an, dass Apple plant eine Übersetzer-Funktion mit der neuesten Version von iOS in Safari einzubauen - hierzu könnte Siri als Grundlage dienen.
Auch schon jetzt ist es für Siri möglich, vorgelesene Wörter oder Sätze in eine andere Sprache zu übersetzen, jedoch nur falls der Nutzer eine Verbindung zum Internet hat. Mit Safari auf iOS 14 soll es sogar möglich sein ganze Websites akkurat automatisch übersetzen zu lassen und ohne Verzögerung zwischen der originalen Version und der übersetzten Seite zu wechseln, falls so vom Nutzer gewünscht. Der Browser könnte hier als erster Test für eine potentielle Integration der Übersetzungs-Technologie in vielen anderen Apps gelten - der Early Build deutet nämlich ebenfalls an, dass jene parallel auch am App Store getestet werden könnte. Hier könnten Bewertungen von Nutzern einer App und die Beschreibung der App selbst übersetzt werden, als ob jene von vornherein in der übersetzten Sprache geschrieben worden sind.
Ein weiterer interessanter Faktor bei den Übersetzungen ist die Integration einer neuronalen Engine, welche sogar in Siris eigene Übersetzungen integriert werden könnte. Jene würde auch komplett offline funktionieren und müsste keine Daten an Apple senden, um hochwertige Übersetzungen zu erzielen. Die Einarbeitung der neuronalen Engine wäre im Gesamten für Apples Sprachassistent ein großer Schritt nach vorne, da die Erkennung und Verarbeitung von Sätzen zum jetzigen Zeitpunkt im Vergleich mit Rivalen noch viel zu wünschen übrig lässt.
Als letztes neu entdecktes Detail kommt das Gerücht, dass das ebenfalls bei der WWDC20 zu enthüllende iPadOS 14 komplette Unterstützung für den Apple Pencil in Safari und vergleichbaren Browsern einführen will. Der Stift soll dabei alle Kapazitäten von anderen Apps beibehalten, und so sollen Nutzer den Pencil nicht nur zum Scrollen, sondern auch zum Markieren und Beschriften von Websites verwenden können.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus iOS.

Apple plant massiven Produktstau für den Herbst 2026
Laut Lieferkettenberichten bringt Apple im kommenden Herbst mehr als fünfzehn neue Geräte auf den Markt. Das Spektrum reicht vom ersten faltbaren iPhone bis hin zu vernetzten Smart-Home-Lösungen.

Apple preist Macs und iPads teurer – Analysten bleiben ruhig
Apple hat am 25. Juni 2026 Preiserhöhungen für Teile des Mac- und iPad-Sortiments bekanntgegeben. Die Aktie reagierte mit einem deutlichen Kursverlust von 4,8 Prozent, doch Analysten von Evercore ISI und Wedbush sehen die Maßnahme als notwendigen Schutz der Gewinnmarge.

Apple erhöht deutlich die Preise für fast alle Hardware-Produkte
Apple hat die Preise für nahezu das gesamte Hardwaresortiment angehoben, mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Das aktuelle iPhone bleibt verschont. Die Mehrkosten reichen von 30 bis 500 Euro.

Apple Pencil Pro und USB-C-Modell: wieder günstiger
Amazon senkt die Preise für beide Apple-Pencil-Modelle — der Pro-Stift liegt stabil unter der UVP, das USB-C-Modell sinkt weiter.

Apple hat Entwicklung des iPhone Ultra 2 freigegeben
Apple hat die Projektentwicklung für das zweite klappbare iPhone offiziell freigegeben. Der Marktstart ist für Herbst 2027 geplant, während die Air-Serie noch vom Erfolg des Vorgängers abhängt.

iPhone 18 Pro: Analysten sehen nur moderate Preiserhöhung
Tim Cook hatte vor deutlichen Preissprüngen gewarnt, doch J.P. Morgan dämpft die Ängste: Dank eines eigenen Modems bleibt der Aufschlag für das iPhone 18 Pro moderat.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.