Galaxy Note 7: Feuer in Akku-Fabrik von Samsung
Das Galaxy Note 7 war letztes Jahr ein großes Debakel für Samsung, da zahlreiche Geräte aufgrund von Defekten im Akku Feuer fingen oder sogar explodierten. Das sorgte beim südkoreanischen Hersteller für einen Schaden von über 5 Milliarden US-Dollar. Am 23. Januar legte Samsung dabei einen Untersuchungsbericht vor, an dem auch vom Hersteller unabhängige Organisationen wie TÜV Rheinland beteiligt waren. Ursache waren dabei verbogene Elektroden, die dazu zum Teil auch noch zu lang waren. Bei den Austauschgeräten waren dagegen die Isolationsfolien in den Akkus beschädigt oder fehlten sogar zum Teil. Dadurch kam es zu Kurzschüssen der Elektroden und danach zum Brand.
Mit diesem Abschlussbericht ist es für Samsung aber nicht vorbei, was den Schaden durch die Akkus des Galaxy Note 7 angeht. Denn in einer Samsung-Fabrik für Akkus gab es ein Feuer, und zwar anscheinend durch Akkus des Galaxy Note 7. Dieser lagerten zwischen im Bereich für die Entsorgung, wo dann das Feuer ausbrach, wie Reuters berichtet. Die Akku-Fabrik im chinesischen Tianjin kann aber ohne Probleme weiter produzieren, da der Produktionsbereich vom Feuer nicht betroffen war. Dieses Werk stellt dabei Akkus für Samsungs neues Galaxy S8 Smartphone her.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Smartphone.

iPhone 18 Pro erhält A20 Pro und variable Kamera-Blende
Das iPhone 18 Pro kommt im September mit einem 2-nm A20 Pro-Chip, variabler Kamera-Blende und einem deutlich größeren Akku im Pro Max-Modell.

DJI Osmo 360 II Unboxing zeigt größeren Akku
Das Osmo 360 II Unboxing bestätigt einen vergrößerten Akku von 2150 Milliampere-Stunden und das bewährte quadratische Design vor dem Start am 13. August.

iPhone Ultra wird den Foldable Smartphone Markt deutlich wachsen lassen
Branchenprognosen rechnen für faltbare Smartphones ein Plus von 20 Prozent im Jahresvergleich ein. Apples Markteintritt im September soll den Schub liefern, während Chip-Engpässe den Herstellern zu schaffen machen.

MacBook Ultra: Samsung als einziger Display-Lieferant verteuert das Gerät
Apple setzt beim kommenden MacBook Ultra auf einen einzigen Display-Zulieferer. Die Monopolstellung von Samsung dürfte die Herstellkosten und damit den Endpreis deutlich in die Höhe treiben.

MacBooks 2027: Exklusiv Samsung OLED, entfernte Notch und M5-Chips
Apple ändert das Erscheinungsbild der MacBook-Pro-Linie erstmals seit 2021 grundlegend. Das neue Modell setzt auf OLED-Displays von Samsung, entfernt die Notch und verzögert den Marktstart wegen Speicherengpässen auf Anfang 2027.

DJI Osmo 360 II: Mehr Akkuleistung und Wechselobjektive bestätigt
Neue Leaks und regulatorische Zulassungen enthüllen Details zur DJI Osmo 360 II: Die Kamera erhält einen größeren Akku und ein Kit für austauschbare Objektive. Der Marktstart steht kurz bevor.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.