iPhone 7s: TSMC hat Entwicklungsarbeiten am A11-Prozessor fast abgeschlossen
Immer noch hat das sogenannte Mooresche Gesetz
Gültigkeit, wonach sich alle 18 bis 24 Monate die Anzahl der
Schaltkreise pro Fläche verdoppelt. Oder anders gesagt, die
Strukturgröße der Schaltungen sinkt immer weiter und der derzeitige Stand der Technik liegt etwa bei 14-16nm Strukturgröße, wie sie beispielsweise in Intels Broadwell- und Skylake-Prozessoren sowie Apples A9-Prozessor zum Einsatz kommen. Mit kleineren Strukturgrößen lässt sich die Leistungsfähigkeit von Prozessoren aber auch Speichern wie NAND-Flash und RAM immer weiter anheben.
Apple entwickelt bei seinen A-Prozessoren für mobile Geräte die Mikroarchitektur selbst auf Basis einer ARM-Architekturlizenz, während die eigentliche Entwicklung und fertigungstechnische Realisierung von Halbleiterspezialisten wie den beiden Unternehmen TSMC und Samsung durchgeführt wird. In der Hinsicht hatte TSMC im letzten Sommer angekündigt, dass 2017 Prozessoren mit 10nm Strukturgröße für Apples mobile Geräte bereit stehen werden.
Wie nun das taiwanische Branchenmagazin Digitimes berichtet, steht TSMC kurz vor dem Abschluss der Entwicklung von 10nm-Prozessoren für Apple in der FinFET-Bauweise. Die letzten Entwicklungsarbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, sodass die ersten Muster Anfang 2017 an Apple geschickt werden können. Die Produktion im kleinen Maßstab kann dann im zweiten Quartal des nächsten Jahres beginnen und die Massenproduktion im dritten, sodass zum üblichen Herbstart des iPhones genug Prozessoren bereit stehen.
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