iPhone 8 vielleicht nur mit gewöhnlicher drahtlos Ladetechnologie
Die zweifellos interessanteste technische Neuerung bei der kommenden iPhone-Generation dürfte die drahtlose Ladefunktion hoher Reichweite werden. Zumindest dann, wenn diese auch tatsächlich in die Smartphones eingebaut werden wird. In der Vergangenheit gab es das eine oder andere Gerücht über technische Neuerungen, welches sich dann jedoch aber nicht bewahrheitet hat. Andere dagegen, so wie die Dual-Kamera des iPhone 7 Plus oder die Fingerabdrucksensoren, waren erst bloß Gerüchte die sich dann aber auch bewahrheitet haben.
Eine neue Einschätzung einer Gruppe von Marktanalysten dämpft hier die Erwartungen an die drahtlose Ladetechnologie. Wie 9To5Mac berichtet, zweifeln die Marktanalysten von Copperfield Research an, dass Apple tatsächlich eine drahtlose Ladetechnologie hoher Reichweite schon in diesem Jahr in ein iPhone einbauen wird. Diese weisen darauf hin, dass alle Patente von Apple zum Thema drahtlose Ladung auf die konventionelle Induktive Kopplung setzen, die man schon von der Apple Watch und anderen Geräten kennt, die zum "drahtlosen Laden" auf ein spezielles Ladegerät oder eine Ladematte aufgesetzt werden müssen. Sonst werden die Verluste sehr schnell so groß, dass kaum noch Energie am Empfänger ankommt. Die Reichweiten sind hier auf Millimeter oder höchstens Zentimeter beschränkt.
Zweitens argumentieren die Marktanalysten, dass der Zulieferer der induktiven Ladegeräte in der Apple Watch, IDTI, nahelegt, dass Apple eine derartige Lösung auch für das neue iPhone anstrebt. Als drittes Argument wird darauf hingewiesen, dass Apple sich in den eigenen Patenten zur drahtlosen Ladung skeptisch gegenüber der neuen Technologie mit hoher Reichweite äußert, siehe den Screenshot oben aus einem Patent. Der Wirkungsgrad der Energieübertragung sei schlecht, gleichzeitig soll die Belastung durch Radiowellen groß sein. Speziell dann, wenn eine Person den gerichteten Funkstrahl durchkreuzt. Die Technik hätte hierbei auch Probleme die Energie durch Hindernisse zu übertragen. Als letzten Punkt führen die Marktanalysten von Copperfield Research an, dass die aktuellen Gerüchte über eine Bestellung von speziellen Brückengleichrichtern auf eine normale induktive Energieübertragung hinweisen, da diese Gleichrichter dazu besser passen sollen.
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