Zoll-Chaos in den USA: 125 Prozent könnten für Apple schwierig werden
iPhones könnten schon bald richtig teuer werden. Zwar legt Trump die angekündigten Zölle für einige Länder auf Eis – Importe aus China werden jedoch noch teurer als gedacht: Der Zoll wurde auf 125 Prozent hochgesetzt.

Die Preise des iPhone 16 beginnen hierzulande derzeit bei 949 Euro. Ein vollausgestattetes iPhone 16 Pro Max liegt mit 1.949 Euro noch immer unter der 2.000-Euro-Marke. Sollte die amerikanische Regierung jedoch an ihren Plänen festhalten, könnten iPhones und andere Apple-Geräte bald drastisch teurer werden.
Während Donald Trump auf seiner eigenen Social-Media-Plattform „Truth Social“ mitteilt, haben sich die angekündigten Zölle, die eigentlich gestern in Kraft treten sollten, schon wieder geändert. Für 75 Länder soll der Strafzoll für 90 Tage auf zehn Prozent gedeckelt werden – mit einer explizit genannten Ausnahme, für die es sogar noch weiter nach oben geht: China. Wer Produkte aus China in die USA importiert, zahlt ab sofort saftige 125 Prozent Zoll.
Kann sich Apple wieder drücken?
Während der ersten Amtszeit von Donald Trump konnte Apple schon einmal einen Deal aushandeln, der das Unternehmen zu großen Teilen vor den höheren Zöllen geschützt hatte. Wie es im aktuellen Zoll-Chaos aussieht und vor allem wie es sich entwickelt, kann aber anscheinend auch der Tech-Gigant aus Cupertino nicht vorhersehen.
Sicherlich gibt es im Hintergrund wieder Gespräche zwischen Apple und der US-Regierung, um zumindest für wichtige Produkte wie das iPhone Ausnahmeregelungen auszuhandeln. Dennoch lässt eine Meldung der Times of India darauf schließen, dass noch nichts in trockenen Tüchern ist. Bevor die Zölle vergangenen Samstag zum ersten Mal angehoben wurden, ließ Apple angeblich palettenweise iPhones in die USA einfliegen.
Ein User auf X hat ausgerechnet, dass sich die bekannt gewordene Menge auf 1,75 Millionen Geräte beläuft, was Apple für knapp zwölf Tage Luft verschafft. Wenn bei der Zoll-Thematik nicht rasch eine Lösung gefunden wird, bleibt Apple nichts anderes übrig, als spätestens im Juni die Preise anzuheben.
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