Apple News+ generiert mehr als 200.000 Nutzer in den ersten 48 Stunden
Anfang letzter Woche hat Apple die Zeitschriften-Flatrate Apple News+ gestartet. Wie die New York Times von mehreren Quellen erfahren haben will, verzeichnete der neue Dienst in den ersten 48 Stunden bereits mehr als 200.000 Nutzer.
Am 25. März fand im Steve Jobs Theater Apples erste Keynote in diesem Jahr statt. Unter dem Motto "It's show time" stellte der Konzern mehrere neue Dienste vor, darunter die iOS-Spiele-Flatrate Apple Arcade, die Video-Streamingangebote Apple TV+ und Apple tv channels sowie das Premium-Modell der News-App, Apple News+ für Zeitschriften, Zeitungen und Magazine.
Während Apple Arcade und Apple TV+ erst später in diesem Jahr eingeführt werden, war Apple News+ schon kurz nach dem Event verfügbar. Zum Start konnten Nutzer aus den Vereinigten Staaten und Kanada den Dienst für 9,99 bzw. 12,99 Dollar buchen, nachdem sie die News-App mit den am gleichen Tag erschienenen Updates auf iOS 12.2 und macOS 10.14.4 aktualisiert hatten.
Die New York Times hat jetzt angeblich die Anzahl der Abonnenten von Apple News+ in Erfahrung gebracht und stützt sich dabei auf zwei nicht näher genannte Quellen: In den ersten 48 Stunden soll die Zeitschriften-Flatrate mehr als 200.000 Nutzer generiert haben. Da sich Apple News+ noch in der Einführungsphase befindet, handelt es sich allerdings bei allen Abonnenten des neuen Dienstes um Nutzer des 30-tägigen kostenlosen Testzeitraums, den Apple jedem Kunden zum Ausprobieren anbietet.
Ob Apple die Neukunden nach dem kostenlosen Gratisabo halten kann, ist derzeit noch nicht abzusehen. Zwar schreibt die Times, Apple News+ hat jetzt schon mehr Abonnenten als der Vorgänger Texture zu Spitzenzeiten, Apple ist jedoch um ein Vielfaches größer.
Apple News+ bietet neben aktuellen Nachrichten von verschiedenen Publikationen unbegrenzten Zugang zu Magazinen wie The Vogue, People, Rolling Stone, The Wall Street Journal, Los Angeles Times, Men's Health, Wired, Popular Science oder National Geographic. Wann der Dienst hierzulande eingeführt wird, ist nicht bekannt.
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