iOS · Ende-zu-Ende-Verschlsselung

Advanced Data Protection: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf Neugeräten nicht sofort verfügbar

Mit iOS 16.2 und Co. rollt Apple eine erweiterte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für zusätzliche Dienste der iCloud aus. Auf Neugeräten kann diese jedoch erst nach einer mehrwöchigen Wartezeit aktiviert werden.

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AppTickerTeam
12.12.20222 Min. Lesezeit
Advanced Data Protection: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf Neugeräten nicht sofort verfügbar
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Nachdem Apple die Betaphase für iOS 16.2, iPadOS 16.2, macOS 13.1, watchOS 9.2 und tvOS 16.2 beendet und letzte Woche die Release Candidates veröffentlicht hat, sind die Tester über ein neues Feature gestolpert, das so noch nicht bekannt war. Apple hat weitere Dienste, die an die iCloud angebunden sind, mit einer starken Ende-zu-Ende-Verschlüsselung versehen.

Mit den Updates der Betriebssysteme sind dann die folgenden zehn Dienste Teil der Advanced Data Protection:

  • das iCloud-Drive
  • Back-ups von Geräten
  • alle Nachrichten in iMessage
  • Fotos
  • Notizen
  • Pässe in der Wallet
  • Siri-Kurzbefehle
  • Erinnerungen
  • die Lesezeichen in Safari
  • alle Sprachmemos

Wartezeit für neue Geräte

So wie es aussieht, kann die Advanced Data Protection auf Geräten, die bereits einer Apple-ID zugeordnet sind, gleich nach der Freigabe von iOS 16.2, iPadOS 16.2 und macOS 13.1 aktiviert werden. Anders sieht es aus, wenn man sich zum Beispiel ein neues iPhone, iPad oder einen neuen Mac kauft.

Will Sigmon hat auf seinem Twitter-Account einen Screenshot hochgeladen, der eine Fehlermeldung beim Hinzufügen eines neuen Geräts zeigt. Da er sein neues iPhone erst kürzlich unter seiner Apple-ID aktiviert hat, muss er mehrere Wochen warten, bis er die erweiterte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für die oben genannten Dienste von diesem iPhone aus aktivieren kann.

Zum Schutz vor Hackern

Dabei handelt es sich um einen Schutzmechanismus, den Apple für den Fall eingebaut hat, dass das neue Gerät kompromittiert ist. Einem potenziellen Angreifer wäre es sonst möglich, vom gehackten Handy aus die iCloud des Betroffenen zu verschlüsseln.

Besitzt man jedoch ein iPhone, Tablet oder einen Mac, der schon länger der eigenen Apple-ID angehört, kann man die Advanced Data Protection dort aktivieren. Das neue Gerät wird dann ebenfalls geschützt.

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