Apple testet angeblich E-Ink-Farbdisplay für faltbare iPhones
In Cupertino scheint man sich im Moment stark auf die Entwicklung eines faltbaren iPhones zu konzentrieren. Der Analyst Ming-Chi Kuo will erfahren haben, dass Apple jetzt sogar den Einsatz von E-Ink-Farbdisplays ins Auge fasst.

Bis wir ein faltbares iPhone zu sehen bekommen, dürften wohl noch ein paar Jahre ins Land ziehen. Geht man nach den Prognosen des Displayexperten Ross Young, fällt der Startschuss frühestens 2025. Im Januar machte das Gerücht die Runde, dass Apple sich im Moment schon an mehreren Prototypen versucht und die Technologie ausgiebig testet.
Zuletzt haben wir erst vergangene Woche über das faltbare iPhone berichtet. Apple entwickelt demnach entsprechende OLEDs, die um einiges dünner sein sollen als die herkömmlichen Panels. Die OLED-Panels sollen auf jeden Fall im aufgeklappten iPhone beim großen Hauptbildschirm zum Einsatz kommen. Der Analyst Ming-Chi Kuo hat jetzt seine Follower auf Twitter informiert, dass der Konzern derzeit mit E-Ink-Farbdisplays für die Front als zweiten Bildschirm experimentiert.
E-Ink von E Ink
Konkret soll es sich bei den E-Ink-Bildschirmen um farbige Panels der chinesischen "E Ink Corporation" handeln soll. "E Ink" ist dabei der Markenname der Bildschirme des Unternehmens. Diese würden bereits die Front einiger Prototypen in Cupertino zieren und beim zusammengeklappten iPhone dauerhaft den Home Screen anzeigen.
Ein E-Ink-Display bietet zwar bei Weitem nicht die Vorteile eines modernen OLEDs, hat allerdings auch zahlreiche Vorteile in petto. So verbrauchen E-Inks nur einen Bruchteil der Energie eines LCD oder OLED, da nur bei Änderungen der Bildschirmanzeige Strom benötigt wird. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn iOS die Animation eines eingehenden Anrufs oder einer Mitteilung startet.
Kuo hat sich zum Beginn des Jahres über ein neun Zoll großes faltbares iPhone geäußert (via MacRumors), das sich irgendwo zwischen einem iPhone und einem iPad einordnen soll.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Smartphone.

Leaker dementiert Verzögerung des iPhone Fold bis 2027
Es ist ein Hin und Her im Bezug auf das iPhone Fold (Ultra). Der Weibo-Insider Fixed Focus Digital widerlegt Berichte über eine Auslieferungsverschiebung des faltbaren iPhones. Ein Start im September 2026 soll trotz Produktionsengpässen stattfinden.

iPhone 18 und iPhone Ultra erscheinen doch nicht gleichzeitig?
Das iPhone 18 kommt wie gewohnt im September 2026, das erste faltbare iPhone startet erst Anfang 2027. Apple vermeidet so Lieferengpässe und trifft im Februar direkt auf Samsung.

iPhone Ultra: Apples erstes faltbares Smartphone kommt und wird diese Features haben
Apple bereitet mit dem iPhone Ultra den Einstieg in den faltbaren Markt vor. Diese Features werden das Top-Modell im Herbst 2026 prägen.

iOS 27: Apple priorisiert Batterielebensdauer und Performance-Optimierung
Apple präsentiert iOS 27 auf der WWDC 2026 als umfassenden Reset: Das Betriebssystem priorisiert Performance-Optimierung und Batterielebensdauer über neue Features. Parallel dazu kommen praxisnahe Tools für Wallet, das Klapp-iPhone und die Foto-App.

Apple setzt auf Liquidmetal für das iPhone Ultra-Scharnier
Apple setzt beim Scharnier seines ersten faltbaren iPhones auf eine spezielle Legierung aus amorphem Metall. Die Technologie stammt aus einer Lizenz von 2010. Testgeräte des iPhone Ultra haben bereits den Weg zu Netzwerkbetreibern auf mehreren Kontinenten gefunden.

iPhone Fold: September-Start trotz Fertigungsproblemen geplant
Apple soll das iPhone Fold wie geplant im September 2026 auf den Markt bringen. Ein Weibo-Leaker bestätigt den Termin, obwohl frühere Berichte über Scharnier- und Leiterplattenprobleme auf Fertigungsschwierigkeiten deuteten.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.