Bis 2022: Ming-Chi Kuo über USB 4.0 & ARM-Prozessoren im Mac
Schenkt man den Informationen des Analysten Ming-Chi Kuo Glauben, wird Apple noch in diesem, spätestens jedoch im nächsten Jahr seine Macs mit einem selbst entwickelten ARM-Prozessor ausstatten. In seinem neuen Bericht geht Kuo auch erstmals auf die neue USB-4.0-Schnittstelle ein.

Dass Apple sich in naher Zukunft von Intel als Lieferant der Prozessoren für den Mac trennen wird, steht mittlerweile außer Frage. Schon länger kursieren Gerüchte in der Medienwelt, die von selber entwickelten ARM-Prozessoren sprechen, die Apple künftig in seinen Macs verwenden wird. Intel selbst äußerte darüber hinaus im letzten Jahr, man rechne damit, Apple als einen der wichtigsten Kunden für die eigenen Halbleiterprodukte zu verlieren.
Auch der Analyst Ming-Chi Kuo von TF International Securities sagte schon mehrfach voraus: Apple wird für den Mac über kurz oder lang eigene CPUs entwickeln. Diese basieren auf der ARM-Architektur und sollen spätestens bis zum ersten Quartal 2021 ihr Debüt im Mac feiern. Es könnte sogar schon im vierten Quartal dieses Jahres soweit sein.
Zu den ersten Macs die mit einem von Apple selbst entwickeltenen ARM-Prozessor arbeiten werden, soll laut Kuo eines der nächsten MacBooks gehören.
In seinem neuen Bericht, der MacRumors vorliegt, bekräftigt Kuo seine Prognosen zu den ARM-Chips von Apple, die er vor zwei Wochen getroffen hat. Darüber hinaus geht er auf eine neue Schnittstelle ein, die 2022 für den Mac kommen soll. Die Rede ist von USB 4.0, das auf Thunderbolt 3 aufgebaut ist. USB 4.0 wurde zusammen mit Intel entwickelt und liefert eine Übertragungsgeschwindigkeit von Daten mit bis zu 40 Gbit/s - schnell genug, um zwei 4K-Bildschirme mit einem Kabel zu betreiben.
Während man auf Macs mit USB 4.0 noch gut zwei Jahre warten muss, sollen andere Geräte mit der neuen Schnittstelle sowie Zubehör, Festplatten und die entsprechenden Kabel schon ab dem dritten Quartal dieses Jahres auf den Markt kommen.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Mac News.

Apple bezieht ab 2027 Prozessoren von Intel
Donald Trump hat einen langjährigen Liefervertrag zwischen Apple und Intel bestätigt. Der US-Halbleiterkonzern soll ab 2027 ältere Prozessoren in den USA fertigen, während TSMC die High-End-Chips weiterhin liefert.

macOS Golden Gate: Rosetta 2 endet, Apple warnt vor Intel-Apps
Apple verschärft in macOS 27 Golden Gate die Warnungen zum Auslauf von Rosetta 2. Eine neue Systemübersicht zeigt, welche Intel-Apps in macOS 28 ausfallen werden.

macOS 27 Golden Gate: Die letzte Version mit Rosetta-2-Unterstützung
Apple bringt macOS 27 Golden Gate als die finale Ausgabe mit Rosetta-2-Unterstützung. Ab der nächsten Generation entfällt die Übersetzungsschicht vollständig – ein Wendepunkt für alle, die noch Intel-Software nutzen.

Apple konzentriert sich auf Smart Glasses statt Vision Pro
Apple hat die Entwicklung direkter Nachfolgemodelle der Vision Pro vorerst ausgesetzt. Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen auf leichtere smart glasses mit größerem Massenmarkt-Potenzial.

OpenAI entwickelt eigenes Smartphone mit KI-Agent-Interface
OpenAI kehrt von der screenlosen Vision zurück und entwickelt ein AI Agent Phone mit MediaTek-Chip, das 2027 auf den Markt kommen soll. Analyst Ming-Chi Kuo hat Details aus der Lieferkette preisgegeben.

Ming-Chi Kuo: Variable Blende beim iPhone 18 Pro verteuert Kameramodule um 50 Prozent
Der Branchenexperte Ming-Chi Kuo warnt vor einem Kostenaufschlag von fünfzig Prozent für die neue Hauptblende des iPhone 18 Pro. Parallel dazu steigen Speicherpreise, was die Gewinnmargen von Apple belastet.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.