iPhone 4 übersteht halbes Jahr auf dem Grund eines Sees
26.11.2016 18:27 PBR85

iPhone 4 übersteht halbes Jahr auf dem Grund eines Sees

Wie jetzt bekannt geworden ist, überstand im letzten Jahr ein iPhone 4 etwa ein halbes Jahr lang auf dem Grund eines Sees, nachdem dieses beim Eisfischen in das Eisloch gefallen war. Später wurde das Wasser aus dem Stausee abgelassen und mit einem Metallsuchgerät wurde das Smartphone gefunden, welches nach dem Trocknen auch wieder funktioniert. Einen Teil dazu beigetragen hat aber wohl auch eine OtterBox Schutzhülle, in der sich das iPhone befand.

Mit dem iPhone 7 und iPhone 7 Plus hat Apple die Wasserfestigkeit seiner Smartphones stark verbessert und schon das iPhone 6s und iPhone 6s Plus sind deutlich wasserfester als alle vorherigen Generationen. Die derzeit aktuellen iPhones sind dabei nach IPX67 klassifiziert, was bedeutet, dass diese staubdicht sind und eine Wassertiefe von einem Meter für 30 Minuten schadlos überstehen können. Erreicht wird dies durch zusätzliche Dichtungen und den großzügigen Einsatz von Klebstoff.

In bestimmten Fällen können aber auch die deutlich ältere iPhones ungewollte Tauchgänge mehr oder weniger gut überstehen, wie ein kurioser Fall mit dem iPhone 4 zeigt. Michael Guntrum, ein Einwohner von Knox im US-Bundesstaat Pennsylvania, war im vorletzten Winter auf einem Stausee mit zwei Freunden Eisfischen, und als ein Fisch anbiss legte Guntrum sein iPhone 4 auf seinen Schoß, von wo es jedoch runterrutschte und dann in das Loch im Eis fiel. Den Fisch hatte er gefangen, doch sein iPhone war im See versunken, berichtet Buzzfeednews.

Normalerweise ist ein iPhone in so einem Fall unrettbar verloren, doch nicht in diesem Fall. Im September 2015 wurde das Wasser aus dem Stausee abgelassen, da der Damm strukturelle Probleme hatte. Das rief den Maschinenbauingenieur Daniel Kalgren auf den Plan, der im Oktober des Jahres den Schlamm mit einem Metallsuchgerät nach wertvollen Gegenständen absuchte. Dieser fand dann das versunkene iPhone 4 von Guntrum unter 15 cm Schlamm. Dieser trocknete daraufhin das iPhone 4 zwei Tage lang und stellte danach fest, dass es noch funktionierte.

Auf dem Gerät fand Kalgren dann die Telefonnummer des Besitzers und rief diesen an, der den Fund erstmal kaum glauben konnte. Wieso das Smartphone diese Tortur überstanden hatte, lässt sich nicht mit Sicherheit beantworten. Jedoch kann man annehmen, dass die OtterBox Schutzhülle, in der das iPhone 4 steckte, seinen Teil dazu beigetragen hatte. Ein Apple-Sprecher sagte auf Nachfrage zu dieser Geschichte, dass so etwas schon öfters vorgekommen sei.


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