Weg vom iPhone: Mein Umzug auf die Apple Watch Ultra 2 (Blog #4)
Beim letzten Mal habe ich die eSIM für meine neue Apple Watch Ultra 2 bestellt. Während ich auf die SIM-Karte warte, nehme ich im vierten Teil meines Blogs die Uhr schon einmal in Betrieb.

Foto-Credits: Apple & AppTicker
Die meisten Funktionen die ich an meiner neuen Smartwatch ausprobieren möchte, kann man auch ohne eine eSIM nutzen. Deshalb habe ich die Uhr schon einmal eingerichtet und mit dem iPhone gekoppelt.
Das klappt, wie man es auch von anderen Modellen gewohnt ist, relativ reibungslos. Nach dem Einschalten der Uhr muss man diese mit dem iPhone koppeln, was durch den Scan eines Codes, der auf der Uhr angezeigt wird, wirklich sehr einfach gemacht wurde. Anschließend steht die Einrichtung über ein Backup zur Wahl, was ich dieses Mal nicht gewählt habe. Die Apple Watch Ultra 2 wird für meinen Test als Neugerät konfiguriert.
Musik auf die Uhr kopieren
Das die Ultra 2 meine erste Apple Watch ist, mit der man Musik direkt über die eingebauten Lautsprecher wiedergeben kann, wollte ich diese Funktion zuerst testen. Speziell ging es mir da um die Offline-Wiedergabe mit der Musik-App von Apple. Also habe ich, wie in einem älteren Praxis-Tipp beschrieben, Musik vom iPhone auf die Uhr kopiert.
Besser gesagt habe ich es versucht, denn nach 35 Titel brach der Übertragungsvorgang ab. Alle Tipps, die ich im Netz zu diesem Thema fand, wie zum Beispiel das gleiche Netzwerk nutzen, Bluetooth aktivieren etc., halfen nicht, das Kopieren der Musik wieder zum Laufen zu bringen. Ärgerlich! Also musste eine andere Möglichkeit her.
Temporäre Lösung: „Player for Watch“
Nach kurzer Recherche im Internet stieß ich auf die App „Player for Watch“. Diese kostet im App Store einmalig 3,99 Euro und wurde von vielen Nutzern durchweg positiv bewertet, was mich dazu bewegte, es einfach auszuprobieren.
Und tatsächlich: Das Kopieren von Musik auf die Uhr geschieht in einem Bruchteil der Zeit, als ich bei meinen Tests der Musik App von Apple aufwenden musste. Mehrere Hundert Songs wurden in unter einer Stunde übertragen. Die App spielt darüber hinaus auch offline Videos auf dem kleinen Display der Uhr ab.
Offline-Wiedergabe über die Uhr
„Player for Watch“ stellte sich dabei als recht zuverlässiges Tool dar, mit allem, was man für die Offline-Wiedergabe braucht. Der integrierte Player ist aufgeräumt, besitzt eine innovative Möglichkeit zum Vor- und Zurückspulen und unterstützt Playlists sowie das Anzeigen von Album-Cover.
Die Lautstärke ist für die kleinen Lautsprecher der Apple Watch recht annehmbar. Man beschallt zwar keinen ganzen Raum – dafür ist die Uhr auch nicht gedacht. Aber für musikalische Untermalung am Handgelenk ist das Ganze mehr als ausreichend. Dieser Test wurde definitiv bestanden.
Weitere Funktionen
Natürlich habe ich auch alles andere ausprobiert, was ich im ersten Teil meines Blogs angesprochen habe. Bis auf den Wert des Blutsauerstoffs, der aufgrund meines amerikanischen Modells nur über das iPhone abgelesen werden kann, funktioniert alles, wie ich es bei meinen anderen Apple-Uhren gewohnt war.
Wem die Ultra 2 oder 3 nicht zu teuer oder zu schwer ist, sollte sich auf jeden Fall überlegen, sich das Premium-Modell der Apple Watch zu kaufen. Die Vorteile des größeren Bildschirms sowie andere exklusive Features wie die Aktionstaste, das Zifferblatt mit den sechs Komplikationen oder Tools wie die Sirene sind den Aufpreis auf alle Fälle wert.




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