HomePod: So sieht die verbaute Technik aus
Apple hat am Montag ziemlich viele Gerüchte der letzten Monate voll und ganz bestätigt. Neben einem neuen iPad Pro mit 10,5" Displaydiagonale wurde auch der kolportierte Siri-Lautsprecher, der sogenannte HomePod, der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Vorfeld gab es dabei Gerüchte, dass Apple hier besonderen Wert auf die akustischen Eigenschaften Wert legt. Auch das hat sich bestätigt, da Apple hier offensichtlich einigen Aufwand betrieb, um einerseits die Spracherkennung zuverlässig und andererseits die Audiowiedergabe qualitativ hochwertig zu gestalten.
Jeder Kompaktlautsprecher muss dabei einen Kompromiss eingehen, da die Wiedergabe von tiefen und mittleren sowie hohen Frequenzen unterschiedliche Anforderungen stellt. Während tiefe Frequenzen sehr viel Energie und eine große bewegte Lautsprechermembran mit großer Auslenkung benötigen, werden vor allem hohe Töne mehr oder weniger stark gerichtet abgestrahlt. Ist man hier gerade nicht im Abstrahlkegel, können schnell Verfälschungen auftreten, während tiefe Töne vom menschlichen Gehör kaum ortbar sind. Aber auch die Mikrofone können je nach Aufbau und Ausrichtung Schwierigkeiten haben Sprache und sonstige Töne exakt aufzunehmen.
Diesen Anforderungen hat Apple Rechnung getragen und im HomePod zahlreiche Lautsprecherchassis und Mikrofone eingebaut. So gibt es insgesamt sieben Breitbandlautsprecher, welche den mittleren und hohen Tonbereich abdecken, der stark gerichtet abgestrahlt wird. Daher sind diese auch rundherum um die zentrale Achse des HomePod angeordnet. Ebenso verhält es sich mit den sechs Mikrofonen um zuverlässig Sprachbefehle aufnehmen zu können. Im oberen Teil ist wiederum ein größerer, etwa 10-12cm großer Tieftöner mit großer Auslenkung eingebaut.
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