RCS auf dem iPhone: Diese neuen Funktionen kommen wahrscheinlich mit iOS 26.4
Mit iOS 18 hat Apple die Rich Communication Services (RCS) eingeführt. Allerdings hält sich der Funktionsumfang bisher noch in Grenzen. Dieser soll in den nächsten Monaten aber weiter ausgebaut werden.

Foto-Credits: AppTicker
Seit Herbst 2024 können iPhone-Besitzer ganz ohne Apps von Drittanbietern plattformübergreifend mit Nutzern anderer Betriebssysteme Textnachrichten austauschen. Das Ganze funktioniert über Apples Nachrichten-App, mit der man iMessage und die regulären SMS empfangen und versenden kann.
Möglich gemacht wird die plattformübergreifende Kommunikation durch die Rich Communication Services (RCS), einem Protokoll, das mittlerweile von allen deutschen Mobilfunkanbieterrn unterstützt wird. Zuletzt kam das Netz von 1&1 dazu, das allerdings iOS 26.2 oder neuer voraussetzt.
Viele Features fehlen noch
Während RCS seit Juli letzten Jahres in der Version 3.1 vorliegt, setzt Apple auch in iOS 26.2 immer noch auf das etwas ältere Paket mit der Versionsnummer 2.4. Das hat bereits ein paar Jahre auf dem Buckel und enthält noch lange nicht alle Funktionen, die beispielsweise Android-Nutzern zur Verfügung stehen.
Auf dem iPhone kann man im Moment keine bereits abgeschickten Texte bearbeiten oder löschen. Und auch die Reaktionen sehen anders aus, als man es gewohnt ist. Statt dem jeweiligen Emoji erscheint bei Reaktionen auf dem Apple-Smartphone ein kurzer Text. Das klappt erst ab RCS in der Version 2.7, die auf dem iPhone aber immer noch nicht implementiert wurde.
Die zusätzlichen Funktionen von RCS 2.7 im Überblick:
- Inline-Antworten
- vollständiger Support für Reaktionen
- benutzerdefinierte Reaktionen
- Nachrichten können bearbeitet werden
- Nachrichten können gelöscht werden
Auch die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung fehlt
Viel wichtiger wäre aber, dass Apple endlich die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten nachreicht. Das hatte der Konzern bereits vor gut einem Jahr angekündigt. Passiert ist bis jetzt aber noch nichts. Wie die Redaktion von 9to5mac berichtet, fehlte auch im Release Candidate von iOS 26.3 sowie in der finalen Fassung noch jede Spur von der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die in den Rich Communication Services ab Version 3.0 enthalten ist.
9to5mac schreibt auch, dass einige französische Mobilfunkanbieter berichteten, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schon bald für ihre iPhone-Kunden anbieten zu können. Das könnte die Einführung von RCS Version 3.0 oder gar 3.1 mit der ersten Beta von iOS 26.4 bedeuten, die kurz nach dem Launch der finalen Fassung von iOS 26.3 erwartet wird. Eventuell verzögert sich aber die Beta 1 von iOS 26.4 noch ein paar Wochen.
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