Sparkasse will ihren Kunden Apple Pay noch in diesem Jahr anbieten
Die Hinweise verdichten sich immer mehr und es deutet sich an, dass die Sparkasse tatsächlich Apple Pay für ihre Kunden anbieten wird. Jetzt äußerte sich der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes gegenüber dem Handelsblatt und nannte sogar einen groben Zeitrahmen.

Seit Dezember letzten Jahres können Kunden mehrerer Banken via iPhone, iPad oder dem Mac mit Apple Pay bezahlen. Einige Kreditinstitute halten die Unterstützung von Apple Pay bisher aus verschiedenen Gründen noch zurück. So auch die Sparkasse, die zwar anfangs Kooperationsbereitschaft mit Apple andeutete, dann aber doch zugunsten der eigenen mobilen Bezahllösung zurückruderte.
Vor über einer Woche hat ein Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) auf eine Anfrage der dpa eine Stellungnahme abgegeben. Laut seiner Aussage sei man in sehr positiven Gesprächen mit Apple. Ein Statement, was der Präsident des DSGV, Helmut Schleweis, nun bekräftige.
Wie das Handelsblatt heute meldete, ist Schleweis optimistisch, was die Unterstützung von Apple Pay betrifft. Er ging sogar noch weiter und nannte ein Zeitfenster für die Einführung: Noch in diesem Jahr soll es für Sparkassen-Kunden so weit sein.
Die Rahmenbedingungen hat man in den Gesprächen mit Apple wohl geklärt. Im Moment geht es nur noch darum, dass der DSGV auf den Support der Girocards der Sparkassen pocht. Schleweis merkte an, nur jeder dritte Deutsche verfüge über eine Kreditkarte. Allerdings sei jeder Bankkunde im Besitz einer Girocard.
Von früheren Forderungen wie beispielsweise der Freigabe des NFC-Chips der iPhones und iPads für die Bank sieht der DSGV mittlerweile ab. An ihrem eigenen mobilen Bezahldienst sowie einem neuen Service, der Zahlungen von Smartphone zu Smartphone ermöglicht, möchte die Sparkasse aber festhalten.
Passend zum Thema:
- Strategiewechsel bei der Sparkasse? Apple Pay könnte bald als Bezahloption angeboten werden
- Sparkasse äußert sich erneut zu Apple Pay & verlangt Freigabe des NFC-Chips
- Gerücht: Sparkasse testet Apple Pay mit iOS 12-Beta
- Apple Pay: Sparkasse will Apple zur Freigabe des NFC-Chips im iPhone bewegen
- Sparkasse plant Start von Apple Pay angeblich für November 2019
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Sonstiges.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.

iPhone Ultra: Lieferkette bestätigt September-Start
Frische Meldungen aus der Apple-Lieferkette widerlegen die jüngsten Verzögerungs-Gerüchte. Das faltbare iPhone Ultra kommt pünktlich im September 2026 auf den Markt, doch extreme Lieferengpässe und Wartezeiten von mehreren Wochen bleiben wahrscheinlich.

Apple testet CXMT-Speicherchips für China – Politische Hürden in Washington
Apple prüft DRAM-Chips des chinesischen Herstellers CXMT für Geräte in China und setzt sich in Washington für eine Nutzungserlaubnis ein. Der globale Speicherchip-Mangel zwingt das Unternehmen zu alternativen Lieferquellen.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.