Branchenquellen berichten, dass Apple bei mehreren Fertigungspartnern Muster eines Panels auf Basis von OLED für den iMac bestellt hat. Bis zur Einführung könnten aber noch ein paar Jahre vergehen.
Foto-Credits: Apple
Früher oder später wird Apple alle seine Geräte, die über ein eigenes Display verfügen, auf OLED umstellen. Den Anfang machte die Apple Watch, gefolgt vom iPhone und vom iPad. Irgendwann in diesem Jahr soll das erste OLED MacBook erscheinen. Und auch zum OLED iMac gab es bereits Gerüchte, die mit einer neuen Meldung aus Zulieferkreisen jetzt etwas konkreter werden.
Samsung und LG sichern sich den Auftrag
Besagte Meldung stammt von ZDNET Korea. Angeblich hat Apple die Unternehmen Samsung und LG damit beauftragt, ein OLED-Panel für den iMac herzustellen. Das Ganze soll unter den Bedingungen einer Massenfertigung geschehen, sodass der iPhone-Hersteller auch gleich die Qualität der Bildschirme prüfen kann, deren Produktion über einen Prototyp aus dem Labor hinausgehen.
ZDNET Korea schreibt, dass Samsung wohl zuerst abliefern wird. Den Gerüchten zufolge wollen die Koreaner ein Panel auf Basis von OLED für den iMac mit einer Pixeldichte von 220 ppi herstellen. Zum Vergleich: Die Pixeldichte des 4.5K Retina Displays eines aktuellen iMac mit M4 liegt bei 218 ppi. Von LG wird berichtet, dass man auf die bewährte W-OLED-Technologie setzen möchte, die allerdings etwas weniger Helligkeit als die Panels von Samsung bietet.
OLED iMac erst 2029 oder 2030
Die Quellen von ZDNET Korea gehen davon aus, dass man mit der Markteinführung des ersten OLED iMac nicht vor 2029 rechnen soll. Es könnte sogar sein, dass sich das Projekt noch bis ins Jahr 2030 hinzieht. Sowohl LG als auch Samsung dürften die in Auftrag gegebenen Muster noch in diesem Jahr an Apple liefern.
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