Samsung bietet Apple Produktion von faltbaren Displays an
Vergangene Woche haben Samsung und Huawei ihre faltbaren Smartphones der Öffentlichkeit präsentiert. Jetzt wurde bekannt, dass Samsung Apple angeboten, die Displays für ein faltbares iPhone zu liefern.
Mit dem Galaxy Fold hat Samsung Mitte letzter Woche das erste faltbare Smartphone für den Massenmarkt vorgestellt. Das Gerät soll zur Jahresmitte eingeführt und für 2.000 Dollar verkauft werden. Wenige Tage später zeigte Huawei mit dem Mate X ein weiteres faltbares Gerät, das jedoch über einen Tablet-Bildschirm auf der Außenseite verfügt, dünner ist als das Fold und für 2.600 Dollar angeboten werden soll.
Lange Zeit war Apple bei Features wie der Gesichtserkennung Face ID, Touch ID oder Zahlungen mit dem Smartphone via Apple Pay Marktführer. Bei der neuen Generation der faltbaren Geräte hängt Apple aber anscheinend hinterher, was auch Applemitbegründer Steve Wozniak erst kürzlich bemängelte.
Wie jetzt durch einen Insiderbericht bekannt wurde, hat Samsung bereits am 27. Dezember 2018 ein Testexemplar eines faltbaren Smartphone-Displays an Apple geschickt. Natürlich nicht ohne Hintergedanken: Samsung hat sich gleichzeitig als Display-Produzent für ein klappbares iPhone angeboten. Laut dem Bericht handelte es sich bei dem Muster um ein 7,2 Zoll großes Faltdisplay, das nahezu identisch mit dem Bildschirm des Galaxy Fold sei soll.
Im Moment produziert Samsung knapp 2,5 Millionen faltbare Displays im Jahr. Schenkt man dem Insiderbericht Glauben, könnten die Koreaner ihre Kapazitäten allerdings auf bis zu zehn Millionen Einheiten erhöhen.
Neben dem Testexemplar für Apple hat Samsung ein identisches Muster an den Konkurrenten Google verschickt. Wie sich die beiden Konzerne entschieden haben und ob in Zukunft Samsung-Displays in einem faltbaren iPhone zum Einsatz kommen, ist bis dato noch nicht bekannt.
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