Apples VR-Brille soll wohl Augentracking und Iris-Erkennung erhalten

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Julia

2022 soll Apples VR-Brille auf den Markt kommen. Nach und nach gibt es immer mehr Informationen darüber, welche Eigenschaft die Brille haben soll. Nun sind wieder neue Features bekannt geworden: Wahrscheinlich wird die Brille über ein Tracking der Augen und eine Erkennung der Iris verfügen.

Apples VR-Brille soll wohl Augentracking und Iris-Erkennung erhalten

Inzwischen gibt es fast keine Zweifel mehr: Nächstes Jahr soll Apple eine eigene VR-Brille auf den Markt bringen. Erste Indizien dafür gab es bereits im Jahr 2015, im Laufe des letzten Jahres haben sich die Hinweise verdichtet. Leaker sprechen davon, dass das Produkt mit knapp 1000 Dollar ein Nischenprodukt werden soll. Für Apple sei die Brille nämlich eigentlich nur ein Zwischenstopp auf dem Weg zu einer normalen, handelsüblichen Brille mit Technik in den Bügeln, die normal in den Alltag integriert werden kann. Die in der VR-Brille verbaute Technologie soll andere Brillen übertreffen: Die Gläser sollen zwei hochauflösende Bildschirme sein, es soll ein gutes Kamerasystem verbaut werden und als Herzstück soll ein Chip fungieren, der wohlmöglich noch eine bessere Leistung hat, als der M1. Nun sickern noch weitere Hardware-Informationen durch: Die Brille soll wohl über eine Iris-Erkennung verfügen. Außerdem soll es Augen-Tracking geben.

VR-Brille mit Iris Erkennung und Augentracking

Damit ein Nutzer vollständig in die Welt einer VR-Brille eintauchen kann und sie ihm in dem Moment der Nutzung als real vorkommt, muss sie einige, gut entwickelte technische Vorraussetzungen erfüllen. Eine dieser Vorraussetzungen ist das Tracking der Augenbewegungen. Die Brille muss erkennen können, wo der Nutzer hinblickt, um der Bewegung folgen zu können. Damit das funktionieren kann, ist ein spezieller Transmitter verbaut: Dieser trackt, wohin ein Nutzer schaut, wie lange er dorthin schaut und wann er blinzelt.

In dem aktuellen Anwendungsgebiet einer VR-Brille mag das eher nebensächlich vorkommen, doch in Zukunft wird diese Eigenschaft vermutlich wichtig werden. Denn Apple tatsächliches Ziel ist es nicht, eine konkurrenzfähige VR-Brille auf den Markt zu bringen, sondern an zukünftiger Technologie für das Design einer handelsübliche Brille zu forschen. Aktuell funktionieren VR-Brillen nicht mobil und erfordern externe Controller. Apples Vision ist es, mobile VR-Brillen auf den Markt zu bringen, die rein über das Tracking von Augenbewegungen arbeiten und unterwegs getragen werden können. Die Idee ist, dass man die Brille lediglich mit den Augen steuert. Dafür fehlt allerdings im Moment die erforderliche Technologie.

Die Iris-Erkennung ist auch eher ein Feature, welches in einer mobilen Brille sinnvoll sein könnte. Dennoch gibt es das Gerücht, dass Apple die Erkennung bereits in dem geplanten VR-Headset integriert. Durch die Erkennung kann sich ein Nutzer mit Hilfe seiner Iris identifizieren, ähnlich, wie er es an einem iPhone oder iPad über die Face-ID oder Touch-ID tun würde. Ein mögliches, realistisches Alltagsszenario wäre zum Beispiel eine Bezahlung, die über eine solche Brille abgeschlossen wird: Man könnte sich für einen Kauf berechtigen, indem die Brille die Iris scannt und sie mit dem aktuellen Träger abgleicht.

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