Apple stellt iMac Pro ein: Nur noch erhältlich, solange der Vorrat reicht
Apple hat die Produktion des iMac Pro von 2017 eingestellt und verkauft nur noch den Lagerbestand. Erwartet wird ein diesjähriges neues iMac-Modell mit einer neuen ARM CPU, sodass die Pro-Modelle vorerst überflüssig werden.

2017 wurde der iMac Pro für Kunden eingeführt, die einen Anspruch an viel Leistung und viel Speicherplatz haben. Nun stellt Apple das 4999 Dollar Produkt ein und kommentiert, dass der Kauf nur noch möglich sei, "solange der Vorrat reicht". Zu diesem Zeitpunkt sind auch keine Upgrades mehr verfügbar, im Apple Store kann nur noch die Basiskonfiguration gewählt werden. Einige weitere Konfigurationen sind aber noch bei Drittanbietern erhältlich.
iMac Pro: Künftiger iMac mit ARM-Chip deutlich attraktiver
Apple hat die Produktion des iMac Pro von 2017 eingestellt und verkauft nur noch die übrig gebliebenen Modelle mit Basiskonfiguration. Der Computer wurde ursprünglich eingeführt für Kunden mit gehobenen Ansprüchen. Beworben wurde er als leistungsstarkes "All-in-One" Modell mit einem Festplattenspeicher von einem Terabyte. Verbaut ist eine Intel Xeon CPU. Äußerlich ähnelt er den Standard-Mac-Modellen, lediglich das Kühlsystem arbeitet effizienter und die Aluminiumoberfläche ist platzsparender.
Die Gründe für die Einstellung des High-End-Produktes sind vielfältig: Zum einem munkelt man, dass es sich nicht so gut verkaufen lassen habe. Wenn man bedenkt, dass es sich eher um Nischenprodukt handelt, ist das auch nicht verwunderlich. Die wenigsten Menschen sind bereit, für einen Computer 5000 Dollar beziehungsweise knapp über 4000 Euro auf den Tisch zu legen, vor allem, wenn sie den Computer nur für alltägliche Aufgaben nutzen.
Zum anderen hat Apple vergangenes Jahr seine eigenen ARM M1-CPUs auf den Markt gebracht, die um ein vielfaches leistungsstärker sind, als ihre Rechner mit Intel CPUs. Bislang sind die M1-CPUs nur in Laptops und in dem Mac mini verbaut. Es wird aber vermutet, dass die iMacs folgen werden. Durch die Rechenleistung und Power des M1X-Chips (so könnte die Reihe der CPUs für den iMac heißen) wird Apple vorerst zwischen iMac Modellen und iMac Pro Modellen nicht mehr separieren müssen, das heißt, jeder angebotene Computer wird gleich wettbewerbsfähig sein.
Gerüchten zufolge könnte die Veröffentlichung eines neuen iMac sogar kurz bevor stehen: Darauf deutet hin, dass die iMac Pro Reihe gerade jetzt vom Markt genommen wird. Auch über das Design wird bereits heftig debattiert. In den vergangenen Wochen haben sich Gerüchte durchgesetzt, dass der neue iMac sich äußerlich grundlegend von vorigen Modellen unterscheiden wird. Es wird von einem Modell mit kastigem Aussehen und dünnen Rändern gesprochen, welches dem Apple Pro Display XDR ähneln soll. Gleichzeitig könnte die Größe des Bildschirms anwachsen, es ist von 24 Zoll und 30 Zoll die Rede. Bisherige Modelle hatten Bildschirmgrößen mit 21,5 Zoll und 27 Zoll. Auch über verschiedene Farben wird gesprochen. Der Leaker John Prosser behauptet, es wird fünf verschiedene Auswahlmöglichkeiten geben: Space Grau, Silber, Roségold, Grün und Sky Blau.
Wann der iMac tatsächlich auf den Markt kommen wird, ist ungewiss. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird dieses Jahr ein Modell erscheinen, vielleicht sogar zwei Stück mit verschiedenen Bildschirmgrößen. Bis dahin müssen wir uns aber noch ein wenig gedulden.
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