iPhone Air und iPhone 16e: „5G+ Gaming“ sorgt für Probleme bei Kunden der Telekom

Smartphone
Stefan

Wer als Kunde der Telekom die Option „5G+ Gaming“ zusammen mit einem iPhone Air oder iPhone 16e nutzt, erhält oft Fehler bei der Internetverbindung. Die Lösung des Problems ist pragmatisch, aber wirksam.

iPhone Air und iPhone 16e: „5G+ Gaming“ sorgt für Probleme bei Kunden der Telekom

Foto-Credits: Telekom


Seit dem Launch des iPhone 16e und später auch des iPhone Air berichten Telekom-Kunden immer wieder von Störungen bei Verbindungen zum mobilen Internet. Nachdem die Ursache lange unklar war, scheint sich jetzt abzuzeichnen, dass Apples hauseigenes Modem Probleme mit einer bestimmten Option der Telekom hat, die noch dazu kostenlos gebucht werden kann.

„5G+ Gaming“ vs. C1 und C1X

Apple hat das iPhone 16e mit dem selber entwickelten C1-Modem ausgerüstet. Die Weiterentwicklung, der C1X Chip, verrichtet im iPhone Air seinen Dienst. Bucht man als Kunde der Telekom die Option „5G+ Gaming“ hinzu, kann es mit beiden Geräten zu Einschränkungen bei den mobilen Daten kommen. Während Anrufe über das Mobilfunknetz reibungslos funktionieren, wird bei aktiviertem „5G+ Gaming“ bei vielen Nutzern die Verbindung ins 5G- aber auch LTE-Netz gekappt.

Auffällig ist, dass bisher nur iPhones mit dem C1 und C1X Chip betroffen sind. „5G+ Gaming“ funktioniert mit anderen Apple-Smartphones, in denen noch ein Modem von Qualcomm eingebaut ist, fehlerfrei.

Abschalten im Moment einzige Lösung

Bisher gibt es weder von der Telekom noch von Apple eine brauchbare Lösung. Es wird lediglich erwähnt, dass die beiden Chips bzw. die beiden iPhones noch nicht für den Dienst freigegeben sind.

Im Forum des Bonner Konzerns hat ein Nutzer den Fehler detailliert beschrieben und gibt anderen Nutzern, bei denen das Problem auftritt, gleich eine Problembehebung an die Hand.

Die einzige Möglichkeit, bei der im Moment die mobilen Daten beim iPhone Air und iPhone 16e aktiv bleiben, ist demnach das Deaktivieren von „5G+ Gaming“. Da die Option kostenlos ist, hat man zumindest monetär keine Nachteile. Auf die „blitzschnellen Reaktionszeiten“ und die „optimale Performance im mobile Gaming“, wie der Dienst von der Telekom beworben wird, muss man dann allerdings verzichten.

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