FBI knackt iPhone 5c ohne Apples Hilfe und stellt die rechtlichen Schritte gegen das Unternehmen ein
29.03.2016 14:53 PBR85

FBI knackt iPhone 5c ohne Apples Hilfe und stellt die rechtlichen Schritte gegen das Unternehmen ein

Das FBI hat bekannt gegeben, dass das iPhone 5c des Attentäters von San Bernadino geknackt wurde. Daher sei keine Hilfe von Apple mehr nötig und die rechtlichen Schritte gegen das Unternehmen werden eingestellt. Über die eingesetzte Methode will sich die Behörde aber nicht äußern.

Das Thema Verschlüsselung und Einbau von Hintertüren in iOS-Geräten war eines der wichtigsten Themen in der Apple-Welt der letzten Monaten und sorgte weit darüber hinaus für einen Streit zwischen dem Unternehmen und US-Behörden. Nun gibt es ein vorläufiges Ende in diesem speziellen Fall um das iPhone 5c des Attentäters von San Bernadino.

Das FBI hat nämlich bekannt gegeben, dass das Smartphone auch ohne die Hilfe von Apple geknackt wurde. Daher ist keine Unterstützung von Apple mehr nötig und die rechtlichen Schritte gegen das Unternehmen werden eingestellt. Mit welcher Methode die FBI an die Daten des iPhone 5c gekommen ist, will die Behörde nicht angeben. Es wird spekuliert, dass die eingesetzte Methode speziell beim iPhone 5c möglich sei, weil dieses über bestimmte Sicherheitsfunktionen neuerer iPhones nicht aufweist.

Vor einigen Wochen gab Edward Snowden in einer Stellungsnahme zu dem Fall an, dass sich die Sicherheitsmaßnahmen aushebeln lassen, indem man den NAND-Speicher einfach als Backup kopiert und dann die altbekannte Bruteforce-Methode anwendet. Wenn die 10 Fehlversuche erreicht sind, wechseln man den Speicherchip gegen eine weitere Kopie, wo der Zähler für die Fehlversuche noch unten und die gespeicherten Daten nicht gelöscht sind. Mit Hilfe eines speziellen Adapter ließe sich das ganze auch zeitsparend mit einem einmaligen Löten realisieren.


Kommentieren

Noch keine Kommentare
Kommentieren
Affinity Photo
Foto und Video

21,99 € 17,99 €

Massachusetts Institute of Technology entwickelt Verfahren um Akkus per WLAN zu laden

Alle Geräte mit einem integrierten Akku müssen über kurz oder lang an die Steckdose, um wieder aufzuladen. Am Massachusetts Institute of Technology hat man nun eine Technik entwickelt, mit der man den Akku über eine WLAN-Verbindung wieder aufladen kann.

Die neuen AirPods 2 - Preis und Veröffentlichungsdatum

Es ist inzwischen mehr als zwei Jahre her, seit die ersten AirPods veröffentlicht wurden, langsam jedoch sicher wird es Zeit für eine neue Version. Die Gerüchteküche hat fast täglich neue Details zu berichten, wir fassen zusammen was bisher bekannt ist.

AirPower Ladematte geht angeblich doch noch in die Produktion

Während Apple über das Schicksal von AirPower weiterhin schweigt, deutet ein neuer Bericht darauf hin, dass die drahtlose Ladematte inzwischen in die Produktion gegangen ist.