Viv: Entwickler von Siri stellen kommende Woche eine weiterentwickelte Version des Sprachassistenten vor
08.05.2016 15:58 PBR85

Viv: Entwickler von Siri stellen kommende Woche eine weiterentwickelte Version des Sprachassistenten vor

Apples elektronischer Sprachassistent Siri wurde ursprünglich gar nicht von dem Unternehmen selbst entwickelt, sondern dazugekauft. Die beiden Entwickler dahinter haben das Unternehmen dann 2011 verlassen und arbeiteten seit dem an einer weiterentwickelten Version die deutlich intelligenter und leistungsfähiger ist. Die offizielle Vorstellung soll in der kommenden Woche stattfinden.

Mit iOS 5 und dem iPhone 4s führte Apple im Herbst 2011 den Sprachassistenten Siri ein, den Apple vorher durch die Übernahme des gleichnamigen Unternehmens erwarb. Damals war Siri noch das Alleinstellungsmerkmal des iPhone 4s, heute ist es dagegen fester Bestandteil von iOS und kann außerdem auch noch auf der Apple Watch und dem Apple TV der 4. Generation genutzt werden.

Die wichtigsten Entwickler hinter Siri waren dabei Dag Kittlaus und Adam Cheyer, die mit dem Aufkauf ihres Unternehmens ebenfalls zu Apple wechselten, dort aber nur bis zur Veröffentlichung das iPhone 4s blieben. Seit dem arbeiten beide wieder an einem eigenen Projekt, das ebenfalls einen digitalen Sprachassistenten darstellt, der „Viv“ heißt. Beide Entwickler haben sich nun mit der Washington Post bezüglich Viv unterhalten und eine offizielle Vorstellung für die kommende Woche angekündigt.

Viv sei ganz ähnlich wie Siri, jedoch weitaus intelligenter und in der Lage stärker mit anderer Apps zusammenzuarbeiten. Das Besondere dabei ist, dass Viv fähig ist bei einer Anfrage gleichzeitig mehrere Aufgaben zu erledigen. Das Kaufen von Kinokarten und gleichzeitige Bestellen von Essen sei kein Problem für Viv. Bei einer Bestellung von Pizza frage der Sprachassistent passenderweise selber nach den gewünschten Belegen und so weiter.

Im Gegensatz zu Siri soll Viv aber ein plattformübergreifender Sprachassistent werden, wie beide Entwickler zu verstehen gaben. Interesse an einem Aufkauf sei aber bereit vorhanden, da Facebook und Google sollen sich diesbezüglich schon erkundigt haben.


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