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SignTime und AssistiveTouch unterstützen Menschen mit Behinderung

Apple hat gestern eine Reihe neuer Funktionen vorgestellt, die Menschen mit Behinderungen beim Umgang mit Apple Produkten deutlich unterstützen werden. 

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AppTickerTeam
20.05.20213 Min. Lesezeit
SignTime und AssistiveTouch unterstützen Menschen mit Behinderung
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In einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung kündigt Apple eine Reihe neuer Funktionen an, die vor allem Menschen mit Geh-, Seh-, Hör- und kognitiven Behinderungen in ihrem Alltag entlasten sollen. Damit möchte Apple ein Stück weit mehr Barrierefreiheit für alle Menschen schaffen. Die erste Funktion (SignTime) geht bereits heute an den Start. Die restlichen könnten dann mit der Veröffentlichung der finalen Version von iOS 14.6 folgen. 

SignTime

Bereits diesen Donnerstag präsentiert Apple seinen Service namens SignTime. Mit diesem Service können Menschen den Kundensupport von Apple mittels Gebärdensprache in Anspruch nehmen. Über die Webadresse "https://signtime.apple" kann man sich bei Bedarf mit einem Dolmetscher für Gebärdensprache verbinden lassen, um das Problem oder Anliegen so genau wie möglich zu kommunizieren. 

Der Dienst wird vorerst nur in den USA, Großbritannien und Frankreich eingeführt. Weitere Länder dürften jedoch nach und nach folgen. 

AssistiveTouch für die Apple Watch

Mit AssistiveTouch für die Apple Watch stellt Apple eine besonders interessante Funktion für Menschen mit Bewegungseinschränkungen vor. Nutzer können mittels dem Zusammenführen von Daumen und Zeigefinger, dem Ballen der Faust oder dem Schütteln der Hand ihre Apple Watch steuern ohne das Display mit der anderen Hand zu berühren. In einem dazu veröffentlichten Video wird die innovative Funktionsweise erläutert. 

Außerdem ist es dem Nutzer möglich, den Arm zu schwenken, um mit einem Mauszeiger bestimmte Befehle zu steuern. 

Eye-Tracking-Unterstützung für das iPad

Apple plant im noch im Jahr 2021 die ersten Geräte mit einer entsprechenden Eye-Tracking-Funktion auf den Markt zu bringen. Um dieses Ziel zu realisieren, werden Drittanbieter über das MFi-Programm befähigt, die benötigte Technik zu liefern. 

Der Nutzer kann dann den Cursor mit seinen Augen steuern. Durch längeres Fokussieren einer Stelle wird eine hinterlegte Funktion ausgeführt (zum Beispiel Auswählen oder Markieren). 

Bilder erkunden durch VoiceOver

Die Möglichkeit VoiceOver, also die Beschreibung von Bildern, zu nutzen, existiert bereits jetzt. In Zukunft wird Apple diese Funktion weiter ausbauen, indem Nutzer weitere Inhalte zu Personen, Texten, Tabellendaten und vieles mehr erkunden können. So wird die Bildergalerie auch für sehbehinderte Menschen mit Leben gefüllt. 

Hintergrundgeräusche

Für Menschen mit Konzentrationsstörungen, die sich leicht von Einflüssen aus der Umwelt ablenken lassen, bietet Apple in Zukunft die Möglichkeit an, Hintergrundgeräusche abspielen zu lassen. Die Geräusche sollen dem Nutzer dabei helfen, sich in bestimmten Situationen intuitiv besser zu konzentrieren und Einflüsse von außen abblocken zu können. 

Dabei setzt Apple auf natürliche Geräuschkulissen wie Meeres,- Regen- oder Bachgeräusche, die im Hintergrund abgespielt werden. 

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