Hinweise auf AR-Brille von Apple im Code von iOS 13 entdeckt
Zu Apples geplanter AR-Brille sind neue Hinweise aufgetaucht. Wie MacRumors berichtet, beinhaltet der Code der aktuellen Beta von iOS 13 Funktionen, um das Betriebssystem mit speziellen Augmented-Reality-Modi zu testen.

Schon lange gibt es Gerüchte, dass man hinter den Kulissen im Apple Park an einer AR-Brille arbeitet. Während Marktexperten und Analysten wie Ming-Chi Kuo noch im April eine Markteinführung für 2020 ins Auge gefasst hatten, folgte Mitte Juli ein Bericht der Plattform DigiTimes, dass Apple die Weiterentwicklung der Augmented-Reality-Brille angeblich ausgesetzt hat. Seitdem gab es keine weitere Meldung über das Projekt, das Apple-intern unter dem Codenamen "T288" läuft.
Im Code der aktuellen Beta von iOS 13 ist man in der Redaktion von MacRumors jetzt auf Hinweise zur AR-Brille des iPhone-Herstellers gestoßen, die teilweise sogar recht konkret sind. Die interne Version des neuen iPhone-Betriebssystems beinhaltet demnach eine zusätzliche App, die für Entwickler und Tester der Public Beta nicht freigeschaltet ist und zum Testen von AR-Funktionen zusammen mit einem externen Anzeigegerät dient.
Die App hört auf den Namen "STARTester" und bietet für das AR-Display Optionen wie "getragen" oder "gehalten". Die dazugehörige Readme-Datei enthält einen Eintrag, der eine "StarBoard"-System-Shell für Stereo-AR-fähige Apps beschreibt. In der Datei wird sogar die intern verwendete Bezeichnung eines Prototypen der AR-Brille genannt: "Garta". Im Moment könnte die App "STARTester" dazu dienen, mit einem iPhone eine AR-Brille zu simulieren, was der Eintrag "gehalten" laut MacRumors andeuten würde.
Da sich der Bericht von MacRumors mit iOS 13 auf eine zuverlässige Quelle stützt, könnte es durchaus sein, dass Apple entgegen der DigiTimes-Meldung weiterhin an der ersten eigenen AR-Brille arbeitet. In den vergangenen Monaten mehrten sich die Gerüchte, dass ein entsprechendes Gerät bereits im nächsten Jahr vorgestellt werden könnte.
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