Bericht: Kein All-in-One-Gerät mehr oberhalb vom iMac 24"

Statt einen neuen iMac 27" bzw. iMac Pro stellte Apple vor einer Woche den neuen Mac Studio und das Studio Display mit 27-Zoll-Diagonale vor. Mehr noch: Mit der Vorstellung des neuen Hochleistungsrechners und einer kostengünstigeren Alternative zum Pro Display XDR beendete Apple die Ära des 27" iMac und nahm diesen kurzerhand aus dem Verkauf. Mit den gleichzeitig getätigten Äußerungen, dass nun nur noch ein Mac auf Apple Silicon umgestellt werden müsse, nämlich der Mac Pro, war auch dem letzten Beobachter klar, dass Apple keinen neuen iMac oberhalb von 24 Zoll plane.
Kurz nach dem Ende des "Peek Performance"-Events vergangenen Dienstag sprach der in der Regel sehr gut informierte Bloomberg-Journalist Mark Gurman davon, dass Apple dennoch am Plan festhalte, einen Nachfolger des im März 2021 eingestellten iMac Pro vorzustellen. Allerdings waren bereits letzte Woche kritische Gegenstimmen zu hören, die sich fragten, wo genau Apple ein solches Modell positionieren will. Aufgrund des zu erwartenden hohen Preises richtet sich der iMac Pro in der Regel kaum an Heimanwender.
24 Zoll bleibt beim iMac die größte Konfiguration
Kurz bevor der Mac Studio in der vergangenen Woche präsentiert wurde, war es die US-Seite 9to5Mac, die über den Namen sowie die Ausstattungsmerkmale des Macs berichtete. Aktuell tritt das Infoportal erneut als Quelle auf, die davon spricht, dass Apple zum jetzigen Zeitpunkt keine Pläne zu einem größeren iMac-Modell habe.
Damit wäre auch die Hoffnung vom Tisch, schon bald einen Nachfolger des iMac Pro zu Gesicht zu bekommen. Den jüngsten Erkenntnissen zufolge konzentriert sich Apple somit auf vier Desktop-Modelle: Mac mini, iMac 24", Mac Studio und Mac Pro.
Keine schnelleren Chips im 24-Zoll-iMac
Bisher ist der iMac 24" mit einem M1-Chip ausgestattet. Kunden haben beim Kauf die Wahl zwischen 7- oder 8-Kern-GPU. Performance-Versionen findet man in der aktuellen iMac-Linie allerdings nicht. Diese sind bis dato nur dem MacBook Pro (14 und 16 Zoll) sowie dem Mac Studio vorbehalten. 9to5Mac berichtet an dieser Stelle ebenfalls, dass sich daran in naher Zukunft auch nichts ändern wird.
Auch zukünftige Modelle des iMac 24" werden weiterhin mit der Standardkonfiguration der Apple-eigenen Prozessoren ausgestattet, die Performance-Versionen (Pro, Max oder Ultra) stehen auch in Zukunft nur anderen Macs zur Verfügung.
Dass Apple noch in diesem Jahr Macs mit M2-Chips auf den Markt bringen wird, gilt als sicher, wenngleich die ersten Modelle bereits im Frühjahr erwartet wurden. Der iMac 24" der nächsten Generation wird dem Bericht zufolge allerdings erst im nächsten Jahr erscheinen, dann auch mit M2-Chip. Sollte Apple eine Vorstellung im März ins Auge fassen, wäre die aktuelle Version ziemlich genau zwei Jahre ohne Aktualisierung im Sortiment.
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