iPhone 11: Erste Benchmarks & Angaben zur Hardware im Netz aufgetaucht

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Stefan

In genau einer Woche stellt Apple drei neue iPhones vor. Kurz vor der Veranstaltung sind jetzt bei Geekbench die ersten Benchmark-Ergebnisse des iPhone 11 hochgeladen worden, die dem Smartphone eine beeindruckende Leistung bestätigen.

iPhone 11: Erste Benchmarks & Angaben zur Hardware im Netz aufgetaucht

In der Vergangenheit ist es schon öfter passiert, dass kurz vor der Markteinführung von neuer Apple-Hardware Benchmarks der Geräte im Internet veröffentlicht werden. Zuletzt betraf dies das iPad mini der 5. Generation und das iPad Air 3. Doch auch zum iPhone Xs und Xs Max sind im Vorfeld die Ergebnisse von Leistungstests ins Netz gelangt.

Auf der Webseite von Geekbench sind seit gestern Abend die ersten Benchmarks eines bisher unbekannten iPhones hochgeladen worden. Das Smartphone trägt die Bezeichnung "iPhone12,1", was auf den Nachfolger des iPhone XR schließen lässt. Dies bekräftigt auch die Kennung des Logic Boards, die mit "N104AP" angegeben wird.

iPhone12,1 wahrscheinlich Nachfolger des iPhone XR

Schon im Juli wollte man in der Redaktion von 9to5mac über die Bezeichnungen des iPhone 11 Bescheid gewusst haben. Wie die Informanten gegenüber 9to5mac berichteten, würden die drei iPhone 11-Modelle mit "iPhone12,3" bzw. "D42" (Nachfolger des iPhone XS), "iPhone12,5" bzw. "D43" (Nachfolger des iPhone XS Max) und "iPhone12,1" bzw. "N104" (Nachfolger des iPhone XR) bezeichnet werden.

Die aktuellen Testergebnisse bei Geekbench stammen daher sehr wahrscheinlich vom Nachfolger des iPhone XR.

Sechs Prozessorkerne liefern neuen Spitzenwert

Sollte es sich bei dem Benchmark auf Geekbench nicht um einen Fake handeln, liefert bereits das kleinste der drei neuen iPhone-Modelle über beeindruckende Werte. Laut den über die Geekbench-App hochgeladenen Angaben arbeitet im iPhone12,1 ein Sechskern-Prozessor mit einem Basistakt von 2,66 GHz, bei dem es sich aller Voraussicht nach um den A13 handelt. Dem zur Seite stehen 4 GB Arbeitsspeicher, getestet wurde mit iOS 13.1.

Im Singlecore-Test schafft das kleinste iPhone 11 sehr gute 5415 Punkte. Das sind rund 600 Punkte mehr als beim iPhone Xs Max. Auch der Test mit allen CPU-Kernen überzeugt: Das Multicore-Benchmark liefert 11294 Punkte. Hier liegt das iPhone12,1 knapp 300 Punkte unter dem Xs Max.

Wenn es sich bei dem Testgerät tatsächlich um den Nachfolger des iPhone XR handelt, ist der Wert dennoch mehr als ausreichend. Das iPhone 11 zieht damit zum Beispiel am Samsung Galaxy 10+ mit 2000 Punkten im Single- und 1000 Punkten im Multicore-Test vorbei.

Wie bereits erwähnt besteht die Möglichkeit, dass es sich bei den Testergebnissen des iPhone12,1 um einen Fake handelt. Die in der Vergangenheit bei Geekbench im Vorfeld geleakten Daten haben sich im Nachhinein jedoch stets als zuverlässig erwiesen. Dennoch bleibt anzuwarten wie sich die Modelle des iPhone 11 schlagen, die dann regulär im Handel erhältlich sind.

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