iPhone 16: Alle Modelle sollen den A18 erhalten

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Stefan

Laut dem Analysten Jeff Pu sollen alle iPhone 16 mit dem A18 und dem A18 Pro wieder Prozessoren der gleichen Baureihe erhalten. In seinem Bericht erklärt Pu, warum Apple diesen Schritt geht.

iPhone 16: Alle Modelle sollen den A18 erhalten

Bis zum iPhone 13 wurden alle iPhones der jeweiligen Generation mit dem gleichen Chip ausgestattet. Das hatte sich mit dem Lunch des iPhone 14 geändert. Während beim iPhone 14 und iPhone 14 Plus den A15 Bionic aus dem Vorjahr zum Einsatz kam, gab es für die beiden Pro-Modelle den A16.

Bei seinen neuen Flaggschiffen hielt Apple an dem System fest. Das iPhone 15 und 15 Plus kommen mit dem A16 Bionic daher, der im letzten Jahr dem iPhone 14 Pro (Max) vorbehalten war. Für das iPhone 15 Pro und Pro Max gab es stattdessen den A17 Pro. Dieser wurde vom Fertigungspartner TSMC im 3-nm-Verfahren hergestellt und repräsentiert die derzeit schnellste Smartphone-CPU.

Neuer Fertigungsprozess mit Rückkehr zum alten System?

Obwohl es erst gut einen Monat her ist, dass Apple das iPhone 15 auf den Markt brachte, laufen im Apple Park schon lange die Vorbereitungen für den Designprozess des iPhone 16. Hier steht zum Beginn der Prozessor im Vordergrund. Eine erste Prognose, welche Chips in den 2024er-iPhones verbaut wird, stammt vom Analysten Jeff Pu, der für Haitong International Securities tätig ist (via 9to5mac).

Pu geht davon aus, dass alle iPhone 16 wieder einen Chip der gleichen Baureihe bekommen. Apple würde zu seinem alten System zurückkehren, bei welchem in allen aktuellen iPhones Prozessoren derselben Produktfamilie zum Tragen kommen.

Spezielles Verfahren für Ausnahmekunde Apple

Dies erklärt Pu wie folgt: Bis hin zum A16 bestellte Apple bei TSMC seine Prozessoren im gleichen Fertigungsverfahren, mit dem auch andere Kunden beliefert wurden. Mit dem A17 Pro ging man jedoch einen anderen Weg. Da der für alle Kunden verfügbare Herstellungsprozess „N3E“ noch nicht ausgereift war als Apple seine Chips für das iPhone 15 bestellte, entwickelte man ein spezielles Verfahren mit dem Namen „N3B“, das ausschließlich für Apple und den A17 Pro zur Verfügung stand.

Das „N3E“-Verfahren bietet im Vergleich zu „N3E“ allerdings einige Vorteile. Dazu gehören neben einem geringeren Stromverbrauch auch höhere Taktraten. Deshalb ist es wahrscheinlich, dass Apple die Chips für das iPhone 16 in „N3E“ fertigen lässt und somit alle Geräte den A18 bzw. den A18 Pro erhalten.

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