Apple plant eine phasenweise Rückkehr zum Arbeitsplatz
Wann kehrt der Alltag zurück? Viele Mitarbeiter der internen Struktur von Apple stellen sich zurzeit genau diese Frage, und während bislang nur grobe Zeiträume genannt worden sind lässt Apple nun einen richtigen Plan verlauten.

Schon seit Anfang März befolgt Apple den Bestimmungen der Pandemie und hat kurzerhand alle Apple Stores außerhalb von Großchina bis auf weiteres schließen lassen. Und während dieses Experiment gut geglückt ist, was sich anhand den allmählichen Wiedereröffnungen in Australien, Österreich, der Schweiz und sogar Deutschland beweist, bleiben die internen Flächen von Apples Mitarbeitern weiterhin geschlossen. Dies brachte extrem viel Unsicherheit und Sorge zum Anlass, da sich Mitarbeiter nicht sicher waren wie der Alltag zwischen Kind, Sorgebedürftigen und Arbeit von Zuhause aus gehandhabt werden kann, ohne dabei in einem Umfeld an Zeit und Aufmerksamkeit einzubüßen - Freizeit wird hier nur noch zu einer Vorstellung reduziert.
Um dieser immensen, neuen Art von Stress wenigstens ein bisschen entgegenzuwirken, haben die Führungsebenen von Apple mit mehreren Nachrichten und Meetings mit dem gesamten Apple Team versucht, die Situation und Zukunft des Unternehmens weiter zu klären und dort Hilfe zu bieten wo es benötigt wird. SVP of Retail + People Deirdre O'Brien bestärkt hierbei das Apple Team speziell die eigenen Manager über die Umstände Zuhause zu informieren, damit abgepasst werden kann was für eine Art von Unterstützung der individuelle Mitarbeiter benötigt, während CEO Tim Cook sich zuversichtlich in Hinsicht auf die Überwindung der Krise und der Erhaltung der internen Arbeitsplätze zeigt. Nun gibt Apple jedoch in einem Interview mit Bloomberg weitere Details über die Rückkehr in den Alltag bekannt - und dieser soll phasenweise und vorsichtig stattfinden.
Phase 1 Anfang Juni, Phase 2 im Juli?
Die erste Phase der Rückkehr zum Arbeitsplatz ist so laut Apple selbst schon in manchen Regionen am Laufen, und beinhaltet speziell die Mitarbeiter die nicht von Zuhause aus arbeiten können oder Probleme mit dem heimatlichen Arbeitsplatz haben. Jene sollen so entweder regulär oder zu bestimmten Zeiten in die Büros von Apple zurückkehren dürfen. Diese Gruppe von Mitarbeitern ist speziell mit der Entwicklung der Hardware beschäftigt, was die kommenden Pläne für Virtual Reality und Augmented Reality Headsets mit einschließt - diese Entwickler sollen noch im Mai zurückkehren, wobei die intensive Behandlung der Hardware ein wenig zurückgestuft wird um Infektionen zu vermeiden und das Risiko so gering wie möglich zu halten. Andere Mitarbeiter, wie jene die in Datenzentren arbeiten oder für das Testen der Geräte zuständig sind, sind bereits in die Büros unter starken Sicherheitsmaßnahmen zurückgekehrt damit das Unternehmen weiterhin geschäftlich funktionieren kann.
Während diese erste Phase zwischen Ende Mai und Anfang Juni stattfinden soll, rechnet sich Apple ebenfalls bereits die Einführung der zweiten Phase aus. Jene soll dann im Juli stattfinden und noch mehr Mitarbeiter "rund um den Globus" in den Arbeitsplatz zurückholen. Über die genaue Handhabung dieser zweiten Phase ist jedoch bislang nicht viel bekannt, und selbst über die erste Phase sind die eigenen Mitarbeiter noch nicht vollends kontaktiert und benachrichtigt worden. Dies liegt größtenteils daran, dass die Pläne "ungewiss sind und sich noch ändern können," so Apple selbst.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apple.

EU warnt Meta vor 12,5-Milliarden-Geldstrafe wegen suchtfördernder App-Designs
Die Europäische Kommission wirft Meta vor, Facebook und Instagram durch Endlosscrollen und Autoplay bewusst süchtig machend zu gestalten. Bei einem Verstoß gegen den Digital Services Act droht eine Rekordbuße.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

Apple umgeht EU-Akkupflicht mit Premium-Ausnahme
Trotz der neuen EU-Verordnung zum Akku-Tausch ab 2027 müssen iPhones nicht umgebaut werden. Apple nutzt eine Ausnahmeregelung für langlebige und wassergeschützte Geräte.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.