iMac & Apple Silicon: ARM-iMac soll 2021 mit A14T-Prozessor und Lifuka-Grafikkarte erscheinen

Mac News
Stefan

Gerüchten zufolge wird der erste Desktop-Computer, der auf Apple Silicon aufbaut, erst im nächsten Jahr in den Handel kommen. Dabei soll es sich um den iMac handeln, der mit einem A14T-Prozessor und einer Lifuka-Grafikkarte ausgestattet sein wird.

iMac & Apple Silicon: ARM-iMac soll 2021 mit A14T-Prozessor und Lifuka-Grafikkarte erscheinen

Noch in diesem Jahr kommt der erste Mac auf den Markt, der nicht mehr mit einem Intel-Prozessor angetrieben wird. Dies hat Aple-CEO Tim Cook im Rahmen der WWDC 2020 angekündigt, als er im gleichen Zug den Abschied von Intel als Lieferant für Desktop-Prozessoren offiziell machte. Der Umstieg auf die selber entwickelten CPUs wird laut Cook zwei Jahre in Anspruch nehmen.

Beim ersten ARM-Mac wird es sich aller Voraussicht nach um ein MacBook handeln. Dieses verfügt über einen aufgebohrten A14-Chip mit der Bezeichnung "A14X", der im 5nm-Verfahren hergestellt wird. Für stationäre Macs wie zum Beispiel den iMac hat Apple eine weitere Variante des A14-Cips auf den Weg gebracht.

iMac mit A14T-CPU erst 2021

Wie die China Times berichtet, nennt Apple den ersten ARM-Desktop-Prozessor der neuen Generation für den Mac "A14T". Während der A14X schon länger in größeren Stückzahlen produziert wird, sei das beim A14T noch nicht der Fall. Die Massenfertigung würde der China Times zufolge erst Ende des Jahres bzw. Anfang 2021 anlaufen.

Als heißer Kandidat für den ersten Einsatzort des A14T gilt der iMac. In dem Artikel heißt es, dass Apple dem ARM-iMac nicht nur den Prozessor aus Eigenentwicklung spendiert, sondern auch bei der Grafikkarte würde man auf ein selber entwickeltes Produkt zurückgreifen.

Ende August wurde bekannt, dass der iPhone-Hersteller an einer dedizierten Grafikkarte arbeitet, deren Chipsatz intern als "Lufika" bezeichnet wird. Schon damals nannte die China Times den iMac als die Plattform, wo die neue GPU ihr Debüt feiern würde. Grafikkarten mit Lufika-Chipsatz sollen um einiges schneller sein als die bisherigen Onboard-Lösungen von Intel.

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