Schneller als jede Intel-CPU: M-Prozessor mit 32 Kernen für den Mac soll 2021 erscheinen
Mit dem M1-Chip machte Apple den Anfang, seine Macs mit CPUs von Intel auf die selber entwickelten "Apple Silicons" umzustellen. Bloomberg zufolge plant Apple, im nächsten Jahr Prozessoren mit bis zu 32 Kernen einzuführen, die sämtliche Intel-Chips in den Schatten stellen sollen.

Vor wenigen Wochen hat Apple die ersten drei Macs mit dem neuen M1-Chip eingeführt. Das MacBook Air, das 13 Zoll MacBook Pro und der Mac mini können seitdem als Apple-Silicon-Variante bestellt werden. Der M1-Prozessor verfügt über bis zu acht Rechenkerne. Die gleiche Anzahl an Kernen besitzt auch die integrierte GPU, die sich leistungstechnisch auf dem Niveau einer 1050 Ti von Nvidia befindet.
Einem aktuellen Bericht von Bloomberg zufolge bereitet sich Apple im Moment schon auf die nächste Generation der M-Prozessoren vor. Wie man von einer mit dem Projekt vertrauten, aber nicht näher genannten Quelle erfahren haben will, sollen die M-Chips der zweiten Generation schneller als jeder Intel-Prozessor sein.
Grafikkarte mit 128 Rechenkernen
So sollen der iMac und eine Variante des MacBook Pro im nächsten Jahr über eine CPU mit bis zu 16 Hochleistungskernen verfügen. Der Mac Pro soll sogar 32 Kerne bekommen. Bei der Grafikeinheit würde die Zahl der Prozessoren auf 64 bzw. 128 wachsen. Die Grafikkarte sei dann "um ein Vielfaches schneller" als die Karten, die Apple aktuell von Nvidia oder AMD verwendet.
Das MacBook Air und der iMac mit dem dann wahrscheinlich als "M2" bezeichneten System-on-a-Chip sollen vor dem neuen Mac Pro auf den Markt kommen, dessen Verkaufsstart für Ende 2021 oder Anfang 2022 erwartet wird.
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