So wie es aussieht, wird Apple in diesem Jahr seine iPhone-Strategie ändern. Wir werfen einen Blick auf die vier Modelle, die voraussichtlich bis zum Ende des Jahres erscheinen.
Foto-Credits: Apple
Abgesehen vom iPhone SE und seinem Nachfolger, der neuen „e“-Linie, veröffentlicht Apple nur einmal im Jahr neue Smartphones. Während der Herbst-Keynote, die seit vielen Jahren im September stattfindet, stellt der Konzern aus Cupertino neben dem Basis-iPhone, den beiden Pro-Geräten stets eine dritte Modellreihe („mini“, „Plus“ und jetzt das „Air“) vor.
Neue Marketingstrategie?
Wenn die Leaks und Berichte von Brancheninsidern stimmen, wird sich Apples Fahrplan, was die Veröffentlichung neuer iPhones angeht, in diesem Jahr ändern. 2026 dürfte wohl zum ersten Mal kein Basismodell auf den Markt kommen, denn das iPhone 18 ist angeblich erst für das kommende Frühjahr geplant.
Dennoch erscheinen aller Voraussicht nach bis zum Ende des Jahres trotzdem wieder vier neue iPhones, auf die wir an dieser Stelle einen kurzen Blick werfen möchten.
iPhone 17e mit vielen Verbesserungen
Bereits im Frühjahr bekommen wir wahrscheinlich schon das erste neue iPhone zu sehen. Dabei handelt es sich um das iPhone 17e, den Nachfolger des iPhone 16e, das sein Debüt im vergangenen Februar feierte. Berichten zufolge wird das iPhone 17e einige Verbesserungen mitbringen.
Das ist bisher zum iPhone 17e bekannt:
A19 Chip mit etwas niedrigerem Takt
6,1 Zoll OLED mit dünneren Rändern
Dynamic Island statt der Notch
Center Stage Frontkamera
Unterstützung für MagSafe
In der ersten Januarwoche wurde bekannt, dass die Massenfertigung des neuen „e“ wohl bereits angelaufen ist. Das könnte bedeuten, dass die Markteinführung im nächsten oder übernächsten Monat über die Bühne geht.
iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max
Auch wenn im kommenden Herbst wahrscheinlich kein Basismodell des iPhone 18 erscheint, behält Apple die beiden Pro-Geräte für die Herbst-Keynote im Programm. Das iPhone 18 Pro sowie das iPhone 18 Pro Max kommen demnach wie gewohnt irgendwann im September in den Handel.
Die beiden Flaggschiffe verfügen wahrscheinlich über die folgenden technischen Spezifikationen:
A20 Pro Chip, gefertigt im 2-nm-Verfahren
ein 6,3 (iPhone 18 Pro) bzw. 6,9 Zoll (iPhone 18 Pro Max) OLED
kleinere Dynamic Island (möglicherweise nur ein „Punch Hole“)
Akkus mit mehr Kapazität
Kamerasysteme mit variabler Blende
C2 Chip für Verbindungen ins Mobilfunknetz
Möglicherweise wird Apple auch den Kamerabuckel auf der Rückseite neu gestalten, was aber im Moment nur als Gerücht die Runde macht. Gleiches gilt für die Sensoren, die für Face ID zuständig sind. Es könnte sein, dass diese komplett unter dem Display verschwinden.
iPhone Fold – Apples erstes faltbares Smartphone
Kommen wir zum Schluss auf das iPhone Fold zu sprechen. Dabei handelt es sich um das erste Klapp-iPhone, das im Vorfeld der Berichterstattung den Zusatz „Fold“ erhalten hat. Möglich wäre auch, dass Apple das Gerät als „iPhone Ultra“ vermarkten könnte. Doch abgesehen von der Bezeichnung handelt es sich um eine für Apple völlig neue Produktkategorie, mit der Cupertino endlich die Lücke in seinem Portfolio im Vergleich zu anderen Smartphone-Herstellern schließt.
Da es sich um eine Neuentwicklung handelt, sind die meisten technischen Details noch völlig unklar. Wir fassen an dieser Stelle alle Leaks und Gerüchte zusammen:
A20 Pro Chip, gefertigt im 2-nm-Verfahren
5,4 Zoll großes Außendisplay
aufgeklappt misst der Bildschirm 7,6 Zoll
inneres Display ohne Biegefalte
ultraschlanker Rahmen aus Titan
Buchformat im zusammengeklappten Zustand
der wahrscheinlich stärkste iPhone-Akku aller Zeiten
Dual-Kamerasystem auf der Rückseite
jeweils eine Frontkamera innen und außen
wahrscheinlich kein Face ID
Touch ID-Sensor im Power Button
Die neue Geräteklasse lässt sich Apple wohl teuer bezahlen. Im Netz wird von Analysten und Experten gemunkelt, dass das Basismodell des iPhone Fold wohl 2.000 Dollar oder mehr kosten wird. Wahrscheinlich müssen wir sogar mit 2.500 Dollar rechnen.
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