Bericht: Periskop-Kamera im iPhone frühestens 2023
Die bereits für 2022 erwarteten Kamerasysteme mit Periskop-Linsensystemen werden unterschiedlichen Quellen zufolge erst im übernächsten Jahr zum Einsatz kommen.

Es ist noch nicht mal das iPhone 13 erschienen, da wird auch schon wieder über zukünftige Modelle diskutiert. Angesichts der Tatsache, dass die Planungen zu den nächsten Generationen im Hintergrund bereits auf Hochtouren laufen, ist das auch nicht weiter verwunderlich. Marktbeobachter, zu denen auch der bekannte Analyst Ming-CHi Kuo gehört, gehen in den kommenden Jahren von drastischen Veränderungen der Kamerasysteme aus.
Die bereits im Laufe des Jahres erwähnten Periskop-Linsensysteme mit stufenlosen Zoom-Objekten sollen ihren Platz im Gehäuse jedoch frühestens im Jahr 2023, also im iPhone 15, finden.
Hinweise kamen vom Zulieferer Samsung
Den Stein ins Rollen gebracht hat der südkoreanische Technikriese Samsung. Samsung ist im Smartphonegeschäft nicht nur ärgster Konkurrent von Apple sondern gleichzeitig auch einer der wichtigsten Zulieferer für die Produkte aus Cupertino. Im Bereich der OLED-Displays setzt Apple schon lange auf das Know-How aus Asien.
Im März diesen Jahres kommunizierte Samsung zudem, dass man ab 2022 einen "weltweit tätigen Smartphone-Hersteller" mit Periskop-Objektiven ausstatten wird. Der Name des Unternehmens wurde nicht verraten. Allerdings waren sich Experten schnell einig, dass es sich dabei um den iPhone-Hersteller handeln muss.
Andere Hersteller, wie Xiaomi oder Oppo, die ebenfalls Kameratechnik von Samsung beziehen, sind in Hinblick auf derartige Mitteilungen nicht so sehr auf Vertraulichkeit bedacht wie Cupertino.
Neuer Zulieferer im Gespräch
Ein aktueller Bericht von The Elec widerspricht der Theorie, dass derartige Periskop-Kameras bereits in der 2022er Generation des iPhones zum Einsatz kommen wird. Viel mehr könne man von einem Einsatz der Technik im Jahr 2023 ausgehen. Das Nachrichtenportal beruft sich dabei auf Informationen aus der nicht näher beschriebenen Lieferkette.
Neben der Verschiebung auf das iPhone 15 soll mit Jahwa Electronics zudem ein neuer Zulieferer im Gespräch sein. Samsung dürfte damit jedoch nicht gänzlich ausgehebelt sein, da Samsung die Zoom-Objektive in Zusammenarbeit mit dem ebenfalls in Südkorea beheimateten Unternehmen entwickelt hat und daher Patentinhaber wichtiger Techniken im Zusammenhang mit Periskop-Kameras ist.
Sofern die Informationen stimmen, denkt Apple bereits über mögliche Workarounds nach, um die Schutzrechte zu umgehen. Alternativ müsste Apple entsprechende Lizenzgebühren an Samsung zahlen. Über einen weiteren Plan B bestehen zum jetzigen Zeitpunkt noch keine gesicherten Informationen: LG InnoTek soll ebenfalls bei der Entwicklung von Periskop-Kameras weit fortgeschritten sein und könnte demnach auch als Zulieferer für Apple in Betracht gezogen werden.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Smartphone.

Bob Iger bestätigt: Apple und Disney diskutierten einst eine Fusion
Ehemaliger Disney-CEO Bob Iger räumt in einem Financial Times-Portrait ein, dass sein Unternehmen einst über eine Zusammenlegung mit Apple verhandelte. Der Deal scheiterte am mangelnden Interesse aus Cupertino.

Apple rollt Firmware-Update für AirPods Max 2 aus
Apple hat die erste Firmware-Beta für die AirPods Max 2 veröffentlicht. Parallel dazu erhalten Modelle wie die AirPods Pro 2 und AirPods 4 ihr zweites Update.

MacBook Pro 14 Zoll mit M5 Pro und M5 Max bei Amazon im Angebot
Amazon senkt die Preise für zwei hochkonfigurierte 14-Zoll-Modelle deutlich. Beide Varianten bieten ab Werk zwei Terabyte SSD und sparen zwischen 710 und 870 Euro gegenüber der offiziellen Apple-Empfehlung.

Cyberangriff auf Tatas iPhone-Werk: Apple- und Tesla-Daten gestohlen
Ein schwerwiegender Cyberangriff auf den indischen Technologiekonzern Tata Electronics hat vertrauliche Dokumente von Apple und Tesla freigegeben. Die Hackergruppe World Leaks beansprucht den Diebstahl von über 630 Gigabyte Daten aus dem iPhone-Produktionswerk.

Richter lässt Apple-Klage gegen Leaker Jon Prosser wieder aufleben
Ein US-Gericht hat das gegen den Tech-Influencer ergangene Default-Urteil aufgehoben. Jon Prosser muss sich nun innerhalb von zehn Tagen zu den Vorwürfen im Zusammenhang mit dem iOS-26-Leak äußern.

iPhone Ultra: Lieferketten-Infos sprechen für September-Start
Neue Meldungen aus der Apple-Lieferkette entkräften die jüngsten Verzögerungs-Gerüchte. Das faltbare iPhone Ultra soll wie geplant im September 2026 auf den Markt kommen.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.