iPhone 13: Erste Erfahrungsberichte machen die Runde

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Hendrik

Ausgewählte Journalisten sind bereits in den Genuss der neuen iPhone-Generation gekommen und haben diese natürlich sofort auf Herz und Nieren geprüft. Hier erfahrt ihr, zu welchem Ergebnis die Tester gekommen sind. 

iPhone 13: Erste Erfahrungsberichte machen die Runde

Wer am vergangenen Freitag nicht pünktlich zum Verkaufsstart seine Bestellung abgeschickt hat, darf mittlerweile teilweise mit Lieferzeiten bis Ende Oktober warten. Angesichts der Entwicklung in den letzten Jahren dürfte diese Tatsache allerdings nicht sonderlich überraschen. Die ersten Geräte sollen diesen Freitag an die breite Masse ausgeliefert werden. In der Zwischenzeit durften jedoch bereits ausgewählte Pressevertreter und YouTuber die neuen Geräte testen. 

In der Regel erhalten diese die Geräte bereits im Vorfeld, um sich mit ausgiebigen Tests ein möglichst vollständiges Bild vom neuen Produkt zu machen. Öffentlich darüber berichten dürfen die Journalisten allerdings erst ab einem freigegebenen Zeitpunkt. Dieser scheint nun erreicht, da sich im Netz erste Testberichte sammeln.

iPhone 13 überzeugt mit größeren Sensor

Geht es nach dem Nachrichtendienst The Verge, dann sind vor allem die verbesserte Akkulaufzeit und die Kameraqualität hervorzuheben. Dabei steigert das iPhone 13 ohne Namenszusatz durch den größeren Sensor aus dem iPhone 12 Pro Max die Bildqualität deutlich. Bei optimalen Verhältnissen ließen sich keine Unterschiede zwischen iPhone 12 und iPhone 13 erkennen, sehr wohl aber in der Dunkelheit. Dabei konnte das Bildrauschen deutlich reduziert werden. 

Als negativ wird jedoch der Sensor der Selfie-Kamera bewertet. Dieser sei im Vergleich zum Vorgänger unverändert. Daneben wurde kritisch festgehalten, dass die Displays im Vergleich zu den Pro-Modellen nur 60 Hz statt 120 Hz bieten können. Wie aktuelle Berichten vorhersagen, soll dies jedoch auch mindestens beim iPhone 14 noch so bleiben.

Das Blog-Netzwerk Engadget kommt zu dem Schluss, dass sich ein Umstieg vom iPhone 12 zum iPhone 13 nur für "Apple-Superfans" lohne, da die Verbesserungen zwar nett sind, jedoch keinen großen Sprung darstellen. Dabei betont das Netzwerk, dass sie die Qualität des iPhone 13 keinesfalls in Frage stellen wollen. Zu sehen ist der ganze Bericht in einem YouTube-Video.

Der Testbericht von cnet kommt hingegen zu dem Fazit, dass vor allem der Cinematic Mode überzeugen kann und Filmaufnahmen auf ein neues Level heben. Demnach soll das iPhone 13 viele Kunden in den nächsten Jahren zufriedenstellen. 

Bei den Pro-Modellen glänzen die Kameras

The Verge ist ebenfalls in den Genuss gekommen, die Pro-Modelle der neuen iPhone-Generation zu testen und kommt zu einem anderen Fazit in Bezug auf den Cinematic Mode. Zuerst das Positive: The Verge bezeichnet das Kamera-System in den Pro-Modellen als "unglaublich" und die Akkuleistung als "großartig". Der Akku hat im Vergleich zum iPhone 12 Pro nochmal eine Schippe draufgelegt. Daneben wird besonders die Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz gelobt. 

Beim Thema Cinematic Mode hält sich The Verge jedoch mit Lob zurück. Auch die Qualität der Front-Kamera lässt demnach zu Wünschen übrig. Darüber hinaus hätte sich der Tester gerne USB-C statt Lightning gewünscht. Dabei muss jedoch klar festgehalten werden, dass es sich hierbei um persönliche Vorlieben handelt. 

Beim Nachtmodus lassen sich Unterschiede in der Farbdarstellung im Vergleich zu den Vorjahresmodellen feststellen. Und auch innerhalb der aktuellen Generation wird ein Unterschied deutlich: Die im Dunkeln aufgenommenen Bilder sind beim iPhone 13 Pro Max im Vergleich zum iPhone 13 Pro eindeutig schärfer. 

Außerdem wird positiv angemerkt, dass es nun möglich sei, mit jeder Kamera in den Nachtmodus zu wechseln. Beim iPhone 12 Pro funktionierte das nicht. Und auch in Sachen Schnelligkeit hat sich was getan: Das iPhone 13 benötigt nur noch die Hälfte der Zeit um Fotos im Nachtmodus aufzunehmen. 

Auch Cnet nahm sich beide Pro-Modelle zur Brust und hat sich das Mehrgewicht genauer angeschaut. Das iPhone 13 Pro bringt 15 Gramm mehr auf die Waage als der Vorgänger, beim iPhone Pro Max sind es immerhin 12 Gramm Mehrgewicht. Allerdings kann auch bei Cnet die Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz besonders punkten. Das Scrollen fühle sich angenehmer an und Animationen wirken wesentlich schärfer. 

Wie sich die Geräte, vor allem in Hinsicht auf die Akkuleistung, im Langzeittest schlagen, kann zum jetzigen Zeitpunkt selbstverständlich noch nicht bewertet werden. 

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