Apple wird in diesem Jahr zum ersten Mal ein MacBook mit einem Smartphone-Prozessor auf den Markt bringen. Wir fassen zusammen, was neben dem A18 Pro Chip bisher zur technischen Ausstattung bekannt ist.
Foto-Credits: Apple
Nach vielen Jahren möchte Apple wieder ein günstigeres MacBook ohne Namenszusatz in sein Sortiment aufnehmen. Um das Notebook zu einem niedrigen Preis anbieten zu können, wird natürlich gespart. Die Zeichen stehen für eine spartanische Ausstattung, die sogar geringer ausfällt als beim MacBook Air.
Prozessor und Arbeitsspeicher
Mit welchem Chip das neue Einsteiger-MacBook ausgerüstet werden soll, ist schon länger bekannt. Apple setzt hier aller Voraussicht nach auf den A18 Pro, der u. a. im iPhone 16 Pro und iPhone 16 Pro Max zum Einsatz kommt. Berichten zufolge experimentierte Cupertino sogar mit dem A15 Chip des iPhone 13.
Während der A15 für alltägliche Aufgaben zwar noch schnell genug ist, hat sich der Konzern aber dennoch für den A18 Pro entschieden. Dem stehen dann acht Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite. Mit dieser Basis dürfte das neue MacBook ohne Namenszusatz eine gute Figur abgeben. Bei Aufgaben, bei denen alle Kerne gefordert sind, liegt das Leistungsniveau in etwa auf dem des M1 Chips.
12,9 Zoll großes Display
Zum Bildschirm des neuen Einsteiger-MacBook gibt es bisher widersprüchliche Angaben. Zuerst machte in der Gerüchteküche ein 13,6 Zoll großes Display die Runde, das dem des aktuellen MacBook Air entsprechen sollte. Doch daraus scheint nichts zu werden. Apple wird wahrscheinlich eine 12,9 Zoll große Anzeige verbauen und das Notebook als 13 Zoll-Gerät vermarkten.
Auf Extras wie zum Beispiel ProMotion oder Mini-LED wird Apple sicherlich verzichten. Die Branche rechnet mit einem Standard-LCD-Bildschirm mit einer moderaten Helligkeit und HDR-Unterstützung.
Das Gehäuse – wahrscheinlich keine Neuentwicklung
Was das Gehäuse betrifft, dürfen wir keine Neuentwicklung erwarten. Apple könnte zwar ein besonders dünnes Design anstreben, was aber als eher unwahrscheinlich gilt. Schließlich verursacht ein neu entwickeltes Gehäuse wieder Kosten, die man ja niedrig halten möchte. Ein dünneres Gehäuse würde zudem eine niedrigere Akkulaufzeit bedeuten, da dann auch eine kleinere Batterie verbaut werden müsste. Wir glauben, dass Apple auch beim neuen Einsteiger-MacBook auf eine All-Day-Battery setzt.
Die Möglichkeiten im Alltag
Wenn Apple am Ende tatsächlich den A18 Pro Chip verbaut, bietet das neue MacBook die Leistung eines iPhone 16 Pro (Max). Das bedeutet, dass Aufgaben wie Fotos und Dokumente bearbeiten, Surfen im Internet, Videos ansehen und Videobearbeitung kein Problem darstellen – alles natürlich im Rahmen und von der Geschwindigkeit nicht vergleichbar mit einem MacBook mit M2 oder schnellerem Prozessor.
Die Hardware würde sogar die Mindestanforderungen für „Apple Intelligence“ bieten, weshalb man durchaus mit der Nutzung von Apples KI-Funktionen rechnen kann. Bei den Anschlüssen wird sich Apple jedoch auf das Mindeste beschränken, so wie es beispielsweise beim MacBook Air der Fall ist. Ein bis zwei USB-C-Ports sowie ein 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss sollten wohl drin sein. MagSafe dagegen würde den Preis wieder in die Höhe treiben, weshalb dieses Goodie wahrscheinlich wegfällt.
Preis und Verfügbarkeit
Kommen wir am Ende zum Preis. Dieser soll laut Quellen wie Bloomberg deutlich unter 1.000 Dollar liegen. In den Vereinigten Staaten verkauft Apple das MacBook Air ab 999 Dollar. Bei anderen Händlern wie Amazon ist das schlanke Notebook oft deutlich günstiger zu haben. In der Redaktion von MacRumors geht man von einer Preisspanne zwischen 499 und 799 Dollar aus, was für ein Apple-Notebook ein echter Kampfpreis wäre.
Das MacBook mit A18 Pro Chip soll irgendwann in der ersten Hälfte dieses Jahres vorgestellt werden. Die Branche rechnet mit der Markteinführung im Frühjahr. Zuletzt brachten die Marktforscher von TrendForce mit Silber, Rosa, Gelb und Blau sogar schon die vier möglichen Farboptionen ins Spiel.
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