Das neue iPad Pro mit M1 Chip - Unboxing und erster Eindruck

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AppTickerTeam

Direkt am ersten Tag bei Amazon bestellt und gestern geliefert bekommen, nun zähle auch ich zu den stolzen Besitzern eines iPad Pro mit dem M1 Chip. In einem kleinen Video zeige ich euch das Unboxing und beschreibe meinen ersten Eindruck von dem neuen iPad.

An die damalige Ankündigung des ersten iPads kann ich mich noch sehr gut erinnern. Damals im Jahr 2010 schien es etwas ganz neues und außergewöhnliches zu sein, man war auf die neuen Möglichkeiten gespannt und wartetet sehnsüchtig auf die Erscheinung.

Seit dem sind nun 11 Jahre vergangen (wie die Zeit läuft!) und es hat unzählige Versionen von iPads gegeben. iPad, iPad Mini, iPad Air, iPad Pro usw. in diversen Größen und Ausführungen. Mehr als reines Konsumgerät ist ein iPad zumindest aus meiner Sicht und Verwendungszweck seit dem nicht geworden. Filme anschauen, im Netz surfen, paar Spiele spielen, mehr nicht. Als Smartphone-Betriebssystem ist das iOS gut, für jemanden, der damit wirklich produktiv arbeiten möchte, dagegen nicht. Auch dann nicht, obwohl für jeden Zweck es angeblich eine App gibt.

Entsprechend habe ich seit längerer Zeit lediglich ein iPad Mini 2 und seit 2019 das iPad Mini 5 genutzt.

Mit iPadOS und nun mit der M1 Chip in dem iPad Pro geht Apple nun den nächsten Schritt. Das iPad kommt näher an das MacBook ran, der USB-C Anschluss (der auch schon in vorheriger Generation vorhanden war) macht es einfacher das iPad für den produktiveren Einsatz zu verwenden. So rein theoretisch könnte Apple sogar noch weiter gehen und das macOS auf dem iPad lauffähig machen. Dass es nie passieren wird wissen wir bereits, man darf jedoch hoffen, dass das iPadOS 15 sich weiter an das macOS annähert.

Erster Eindruck von dem M1 iPad Pro 12,9 Zoll

Der erste Eindruck bei jemanden, der wie ich mehrere Jahre lang nur das iPad Mini verwendet hat, ist vorausschaubar.

Das ist ja wirklich sehr groß!

Trotz der Größe und der sehr flachen Bauform fühlt sich das iPad Pro sehr stabil an, man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, als könnte es sich verbiegen.

Das neue Mini‑LED Display des iPad Pro ist eine besondere Erwähnung wert. Sehr hell, sehr scharf und kontrastreich und vor allem im Dunkeln merkt man im direkten Vergleich zu einem gewöhnlichen Display, wie gut die dunklen Bereiche dargestellt werden. Schwarz ist nun tatsächlich schwarz, statt dunkel grau.

Als jemand, der viel fotografiert, hatte ich bereits mit dem iPad Mini 5 sehr viel Spaß Fotos auf dem iPad anzuschauen und für die spätere Bearbeitung vorzusortieren. Mit dem neuen iPad Pro mach das noch ein deutliches Stück mehr Spaß. Die Fotos sind noch kontrastreicher, noch schöner und dank dem USB-C Anschluss lassen sich diese nun direkt von der USB-C SSD abrufen.

Gesonderte Erwähnung, zumindest in meinem Fall, hat sich die Benutzung der SSD via USB-C verdient. Ich nutze eine recht performante M.2 SSD, welche 1TB groß ist und für die Verwendung in 3 Partitionen aufgeteilt wurde. Erste und zweite Partition sind mit APFS verschlüsselt formatiert worden, die dritte Partition ganz gewöhnlich mit FAT32, damit diese auch mit einem Windowsrechner verwendet werden kann.

Mit der SSD hatte das neue iPad Pro enorme Probleme. Einzelne Partitionen und Verzeichnisse ließen sich zwar darstellen, der Datenzugriff war jedoch sehr langsam, bzw. brach nach 2-3 Dateien ganz ab, die SSD musste von dem iPad getrennt werden. Erst die Löschung der drei Partitionen und Aufteilung in eine einzelne Partition hatte Abhilfe gebracht. Ob mit, oder ohne Verschlüsselung stellte keinen Unterschied dar.

Fazit von dem M1 iPad Pro

Zugegeben, mein bisheriger Test war sehr eingeschränkt, so dass sich keine definitive Aussage tätigen lässt. Das neue große Display, die Schnelligkeit und der USB-C Anschluss machen das iPad Pro jedoch sehr interessant und ich werde dem und iPadOS nochmals eine Chance geben und hoffen, dass das iPadOS15 sich näher an das macOS bewegen wird.

Nun muss jedoch noch eine vernünftige Tastatur und ggf. Hülle her.

Leserfeedback erwünscht

Es wäre sehr interessant zu wissen was die AppTicker-Leser von dem neuen iPad Pro halten, bzw. generell von iPads und iPadOS. Wie nutzt ihr die Geräte? Lässt sich damit wirklich produktiv arbeiten? Falls ja, welche Aufgaben sind das? Lässt sich damit ein Laptop weitestgehend ersetzen?

4 Kommentare

Warum sollte das MacOS nicht den Weg auf ein iPad finden?

Weil Apple dies bereits explizit ausgeschlossen hat.

Apple Shop und iPad Pro

Konnte das iPad Pro schon heute 25.05 im Apple Shop kaufen, hatte mich gestern für eine Beratung angemeldet.

Wäre doch einfacher und günstiger ein System zu pflegen. ;)

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