In der EU müssen Hersteller von elektronischen Kleingeräten das Laden des Akkus via USB-C möglich machen. Seit dieser Woche gilt das Gesetz nun auch für Notebooks.
Foto-Credits: Apple
Wer in der Europäischen Union ein Smartphone, Tablet, eine Smartwatch, Bluetooth-Lautsprecher oder andere elektronische Kleingeräte verkaufen möchte, muss seine Hardware mit mindestens einem USB-C-Anschluss ausrüsten. Über diesen soll der Akku geladen werden. Aus Sicht der EU war dieser Schritt notwendig, um Elektroschrott zu reduzieren und den Komfort für die Nutzer zu erhöhen.
Nun sind die Notebooks an der Reihe
Nachdem für besagte Kleingeräte die neue Regel bereits seit Ende 2024 gilt, räumte die EU für Notebooks eine etwas längere Übergangsfrist ein. Diese Endete allerdings Anfang dieser Woche. Bei allen Notebooks, die neu auf den Markt kommen, muss man den Akku über USB-C wieder aufladen können.
Proprietäre Lösungen, auf die manche Hersteller immer noch setzen, gehören damit – wie Apples Lightning-Anschluss – der Vergangenheit an.
MacBooks schon lange regelkonform
Kauft man ein MacBook, muss man sich keine Sorgen machen. Apple verbaut in seinen Notebooks schon seit vielen Jahren USB-C-Anschlüsse. Zwar besitzen die meisten MacBooks auch einen MagSafe-Anschluss. Das Laden über USB-C ist aber dennoch jederzeit möglich.
Hierzulande werden Apple-Notebooks zudem ohne Netzteil ausgeliefert. Hierbei handelt es sich derzeit noch um eine „Kann“-Vorschrift der EU, die Apple jedoch, ohne einen Preisnachlass zu gewähren, umsetzt.
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