iOS 15: Erste Informationen zu neuen Funktionen aufgetaucht

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Hendrik

Die Vorstellung der neuen Betriebssysteme wird im Zuge der Entwicklerkonferenz WWDC ab dem 7. Juni 2021 erwartet. Kürzlich sind erste Informationen zu den damit einhergehenden Neuerungen durchgesickert. 

iOS 15: Erste Informationen zu neuen Funktionen aufgetaucht

Das nächste große Betriebssystem für iPhones und iPads ist in der Mache. Davon profitieren sollen die Mitteilungseinstellungen für den Sperrbildschirm. Demnach soll es möglich sein verschiedene Profile zu konfigurieren. So kann man einstellungsseitig hinterlegen, wann das Telefon klingeln darf und wann nicht. Der Nutzer könnte dann zwischen Arbeit, Freizeit und Schlafenszeit unterscheiden und seinem Smartphone dadurch signalisieren, wann ein Anruf stummgeschalten werden muss und wann er durchgestellt werden kann. 

Außerdem können den einzelnen Profilen automatische Antworten zugeordnet werden, die sich situationsbedingt anpassen lassen. Damit möchte man die Einstellungsmöglichkeiten noch breiter aufstellen. 

Darüber hinaus wird der iMessage-Dienst angefasst und verfeinert. Durch zusätzliche Funktionen soll der hauseigene Kommunikationsdienst aufgewertet werden und in Konkurrenz zu den üblichen Nachrichtendiensten treten. Weitere Einzelheiten sind dazu bislang noch nicht bekannt. 

Homescreen-Angleichung bei iPadOS 15

Seit iOS 14 können Nutzer ihren Homescreen manuell anpassen. So lässt sich die Oberfläche nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen mit Widgets füllen. Mit iPadOS 15 soll diese Funktion auch auf dem Tablet Einzug halten. Wenn dem so ist, dann wäre dies die erste größe Änderung des iPad-Homescreen seit 2010. 

Erneuter Fokus auf den Datenschutz

Der Schutz der persönlichen Daten wird auch im kommenden Betriebssystem nicht zu kurz kommen. So soll der Datenschutz auch im neuen Update wieder verstärkt in den Fokus rücken. Apps, die still und heimlich Daten sammeln, sollen über eine Menüfunktion aufgelistet werden. Bisher ist jedoch unklar, welche Angaben hier im Detail dargestellt werden sollen. Fest steht, dass Apps ab iOS 14.5 eine explizite Erlaubnis des Nutzers einholen müssen, sofern sie Daten zu Werbezwecken tracken wollen. Inwiefern Apple bei den bereits strengen Regelungen mit iOS 15 anknüpfen will, bleibt also abzuwarten. Möglicherweise könnten in Anwendungen verbaute Marketing-und Werbe-SDKs dargestellt werden. Dann dürfte ein erneute Aufschrei seitens der App-Entwickler nicht lange auf sich warten lassen. 

Im Zuge der Entwicklerkonferenz am 7. Juni werden neben iOS 15 und iPadOS 15, die Betriebssysteme watchOS 8 und tvOS 15 erwartet. Mit macOS 12 wird nach macOS 11 Big Sur lediglich ein kleineres Update erwartet. 

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