Kleiner als geplant: Kuo prognostiziert neue AirPower Ladematte
Für die Ladematte AirPower gab es keine Zukunft. Das Ende der Entwicklung hatte Apple im März letzten Jahres bekannt gegeben. Aus einem aktuellen Investorenbrief des Analysten Ming-Chi Kuo geht nun hervor, dass Apple in diesem Jahr eine abgespeckte Variante von AirPower auf den Markt bringen könnte.

Ladematten, die nach dem Qi-Standard arbeiten, gibt es mittlerweile zuhauf. Eine solche aus dem Hause Apple sucht man unter den zahlreichen Angeboten jedoch vergeblich. Obwohl diese auf der iPhone-Keynote im September 2017 für das Folgejahr angekündigt wurde, kam es immer wieder zu Verzögerungen, bis Apple letztendlich die Reißleine zog und im Frühjahr letzten Jahres das Aus für AirPower verkündete.
In einem aktuellen Brief an die Investoren, die durch TF International Securities betreut werden, gibt der renommierte Analyst Ming-Chi Kuo einen Überblick über die für dieses Jahr zu erwartenden Neuerscheinungen von Apple. Völlig überraschend greift Kuo dabei das Thema Ladematte auf und schreibt, dass Apple in diesem Jahr eine abgespeckte Version von AirPower anbieten wird.
Technische Details zur neuen AirPower-Variante nennt Kuo keine. Kleiner soll sie werden, was bedeuten könnte, dass man nur noch ein Gerät laden kann. Die Vielzahl an Spulen, die es AirPower ermöglichen sollte, mehrere Geräte gleichzeitig wieder aufzuladen, führten zum Aus der Entwicklung, da Apple Störungen im Magnetfeld sowie die hohe Abwärme nicht regulieren konnte. Eine kleinere Ladematte würde über weniger Spulen verfügen, sodass die genannten Probleme keine Rolle spielen würden.
In seinem Bericht, der in Kopie der Redaktion von MacRumors vorliegt, spricht Kuo außerdem über das 4,7 Zoll große iPhone SE 2, das neue iPad Pro mit Time-of-Flight-Kamera, das 13 Zoll MacBook Pro sowie von einem Update für das MacBook Air, die Powerbeats 4 und die AirTags-Etiketten.
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