iOS 15, iPadOS 15 und macOS 12: Viele Features bei Release nicht verfügbar

iOS
Hendrik

Die am Montag vorgestellten Betriebssysteme beinhalten alle eine Vielzahl neuer Funktionen. Einige der Features werden jedoch zum Start im Herbst noch nicht verfügbar sein. 

iOS 15, iPadOS 15 und macOS 12: Viele Features bei Release nicht verfügbar

Im Rahmen der Keynote zur diesjährigen WWDC wurden die Betriebssysteme iOS 15, iPadOS 15, macOS Monterey und watchOS 8 vorgestellt. Jedes der Systeme wird mit zahlreichen neuen Features ausgestattet, die teilweise bereits im Rahmen der Vorstellung für Begeisterung und Spannung sorgten. Leider ist es auch üblich, dass zum Release der neuen Systeme bestimmte Funktionen noch nicht verfügbar sind.

Ein Beispiel für einen Nachzügler sind die Gruppengespräche über FaceTime. Diese schafften es zum Start von iOS 12 noch nicht in die Anwendung. Aus der jüngeren Vergangenheit sind die Anti-Tracking-Maßnahmen zu nennen, die bereits für iOS 14 angekündigt, allerdings erst in iOS 14.5 tatsächlich umgesetzt wurden. Die nun von Apple erstellte Roadmap gibt Aufschluss darüber, bei welchen Features noch etwas Geduld aufgebracht werden muss.

iOS 15

In der Wallet-App lassen sich ab iOS 15 Dokumente wie Personalausweise und Führerscheine hinzufügen. Diese Funktion wird nicht direkt zum Beginn im Herbst verfügbar sein. Allerdings müssen für die Nutzung sowieso noch die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden, weshalb wir auch nicht mit einer zeitnahen Nachreichung der Funktion rechnen sollten. Zu den Funktionen, auf die wir uns ebenfalls noch gedulden müssen, zählen unter anderem die Ankündigung von Nachrichten über CarPlay, die Verbergung der E-Mail-Adresse sowie der Privacy Report.

iPadOS

Auf dem iPad wird die Musik-App erst zu einem späteren Zeitpunkt mit vielen neuen Funktionen versorgt. So sollen SharePlay, Foto-Erinnerungen, die Funktion "Shared with You" und 3D-Audio mit dynamischem Head-Tracking zum Release-Tag von iPadOS 15 noch nicht verfügbar sein. Auch beim iPad wird die Funktion "E-Mail verbergen" nicht sofort mit von der Partie sein. 

Darüber hinaus scheint Apple ein Fehler in der Auflistung unterlaufen zu sein. So wird sich die Ankündigung von Nachrichten über CarPlay verzögern, allerdings lässt sich das iPad gar nicht über CarPlay verbinden. 

macOS Monterey

Die Möglichkeit, die E-Mail-Adresse zu verbergen, besteht logischerweise auch bei macOS Monterey zu Beginn noch nicht. Weitere Funktionen, auf die wir etwas länger warten müssen, betreffen sämtliche Erinnerungs-Funktionen in der Fotos-App (Memory Mixes, Browse View, Watch Next, Shared with You etc.). 

Die Features sollen jedoch noch in diesem Jahr nachgereicht werden. 

Übrigens: Die Verfügbarkeit von Funktionen in den Beta-Versionen sagt oftmals nichts über das tatsächliche Vorhandensein in den finalen Systemen aus. Es kommt vor, dass in Beta-Versionen bestimmte Funktionen bereits zu finden sind und trotzdem nicht zum Release mit ausgerollt werden. Der umgekehrte Fall ist ebenso möglich: In den aktuellen Betas findet sich die Funktion "Universal Control" nicht wieder, zum Release soll diese jedoch am Start sein. 

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