Mit 4.000 Mini-LEDs: Neuer iMac Pro könnte schon im Juni auf den Markt kommen
Experten und Analysten sind sich sicher: In diesem Jahr wird Apple den iMac Pro wieder aufleben lassen. Der stets gut informierte Display-Experte Ross Young geht davon aus, dass der Computer schon zur WWDC im Juni vorgestellt werden könnte

Eigentlich war sich die Gerüchteküche zum Launch des neuen iMac Pro einig: Apple würde den All-in-One-Computer während seiner Frühlings-Keynote der Öffentlichkeit präsentieren. Doch der 8. März, für den Bloombergs Mark Gurman das Event datiert hat, lässt sich als Launchtermin nicht halten.
Nachdem der iMac Pro als heißer Kandidat für die erste Apple-Keynote in diesem Jahr gehandelt wurde, meldete sich Anfang des Monats der Display-Experte Ross Young zu Wort und gab an, dass er die Ankündigung seitens Apple nicht vor dem Sommer erwartet. Da Young mit seinen Prognosen bisher eine Trefferquote von 100 Prozent für sich verbuchen kann, haben seine Aussagen in der Branche einen hohen Stellenwert.
Vorstellung im Juni
Auf Twitter hat sich Young nun erneut zum Thema iMac Pro geäußert. Der Designer mit dem Account "Apple Tomorrow" hat den Experten in einem Tweet zu den gestern bekannt gewordenen Einträgen in der Datenbank der Eurasian Economic Commission gefragt, ob es sich bei einem der drei dort genannten Macs um den neuen iMac Pro handeln könnte.
Young antwortete, dass er und sein Team die Präsentation des neuen Pro-iMac im Juni erwartet. Dies könnte im Rahmen der Eröffnungs-Keynote der diesjährigen Worldwide Developers Conference (WWDC) geschehen. Es ist unwahrscheinlich, dass Apple für den Sommer eine zusätzliche Keynote für den Mac ansetzt, weshalb die WWDC im Juni wohl der passendste Termin wäre.
Display mit 4.000 Mini-LEDs
Ross Young wiederholt in seinem Tweet zudem eine weitere Information, die den Bildschirm des iMac Pro betrifft. Schon länger geht Young von einem Display auf Basis von Mini-LED aus. Insgesamt 1.000 Einheiten mit zusammengerechnet 4.000 Mini-LEDs will Apple angeblich in dem mindestens 27 Zoll großen Display verbauen.
Vergleicht man die Anzahl mit dem aktuellen 12,9 Zoll iPad Pro, wo Apple zum ersten Mal Mini-LEDs in einem größeren Bildschirm verbaute, kommt man ins Grübeln: Im iPad Pro sitzen nämlich ganze 10.000 Mini-LEDs, und das auf knapp 13 Zoll. Da die Anzeige des iMac Pro mehr als doppelt so groß ist, würde man hier eigentlich mit mehr LEDs rechnen. Entweder ist Young in seinem Tweet ein Schreibfehler unterlaufen (z. B. 40.000 statt 4.000) oder die Angabe stimmt, da ein stationärer iMac mit weniger Helligkeit auskommt als ein iPad.
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