iMac Pro: Display-Experte erwartet Vorstellung frühestens im Sommer
Der renommierte Display-Experte Ross Young geht davon aus, dass Apple den iMac Pro nicht wie anfangs vermutet im Frühjahr vorstellen wird. Aufgrund der Auftragslage wichtiger Zulieferer rechnet Young mit einer Präsentation frühestens im Sommer.

Nachdem sich wir gestern bereits über die aktuellsten Einschätzungen von Mark Gurman rund um den neuen iMac Pro berichteten, meldet sich heute ein weiterer angesehener Experte zu Wort. Entgegen Gurmans Einschätzung geht Display-Analyst Ross Young jedoch davon aus, dass das Highend-Gerät frühestens im Sommer auf den Markt kommen wird.
Seine Einschätzung begründet Young mit Informationen aus der Lieferkette. Eine frühere Vorstellung im März oder April halte der Experte für nicht machbar.
Verkaufsstart zwischen Juni und September wahrscheinlicher
Wenn es darum geht, Informationen zu bevorstehenden Apple-Produkten vorherzusagen, gilt Ross Young aufgrund seiner Verknüpfungen zu Zulieferern als besonders verlässlich. Was allerdings nicht bedeuten soll, dass man in Gurmans Aussagen grundsätzlich weniger Vertrauen legen darf.
Für Young's Einschätzung spricht allerdings die Auftragslage wichtiger Panel-Fertiger. Display Supply Chain Consultants beschäftigt sich ausschließlich mit der "Flat Panel Industry". In diesem Zusammenhang konnte das Medium angeblich in Erfahrung bringen, dass Apple Bildschirme mit Mini-LED bestellt hat, die im Vergleich zum iPad oder zum MacBook Pro um wesentlich weniger LED-Zonen verfügen.
Die angesprochenen LED-Zonen dienen der Ausleuchtung von bestimmten Display-Bereichen, wodurch einem Mini-LED mit deutlich mehr Zonen angelastet wird, gewisse Überstrahleffekte (sogenanntes Blooming) zu begünstigen.
Ross Young zufolge beginnen die in Rede stehenden Fertigungspartner mit der Auslieferung jedoch erst so spät, dass es für Apple zeitlich nicht mehr möglich sei, eine Markteinführung noch in diesem Frühjahr zu realisieren. Stattdessen dürfte sich die Vorstellung seiner Auffassung nach in den Sommer verschieben, dann vermutlich zur jährlich stattfindenden World Wide Developers Conference.
Es wäre allerdings auch durchaus denkbar, den iMac Pro bereits auf dem Frühjahrsevent vorzustellen und den Verkauf erst Monate später zu beginnen. Ob die Vorstellung des iMac Pro jedoch solch einen Hype auslösen wird, um eine mehrere Monate andauernde Wartezeit zu rechtfertigen, sei dahingestellt.
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