Intels Geschäft drohen weitere Verluste wegen Apple Silicon

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Julia

Neue Prognosen besagen, dass Intels Marktanteil bei Notebooks bis 2023 von 90 auf 80 Prozent schrumpfen wird. Dies hängt mit dem zunehmenden Verschwinden von Intel-Chips in iMacs und Mac Books zusammen. Dem Konzern ist dies durchaus bewusst, deshalb gibt es immer wieder gezielte Werbekampagnen und Personalwechsel.

Intels Geschäft drohen weitere Verluste wegen Apple Silicon

Seit Apple "Apple Silicon" auf den Markt gebracht hat, muss Intel zunehmend Geschäftseinbußen in Kauf nehmen. Zum einen, weil Apple weniger, und irgendwann dann keine Intel Chips mehr bezieht, zum anderen aber auch, weil das Unternehmen zunehmend in den Fokus von Kritik gerät. Der Vorwurf lautet, es seien Entwicklungen verschlafen worden. Intel versucht, entgegenzusteuern, indem betriebliche und personelle Änderungen vorgenommen werden. Zum Beispiel gab es im Februar einen Austausch der Führungsspitze, nun hat Pat Gelsinger die Ruder übernommen. Doch die Angst bleibt und auch das Wissen, dass Apples Umstieg weitere negative Folgen haben wird.

Intels Ängste, Werbekampagnen und Einbußen von Marktanteilen

Mit Apple verliert Intel einen seiner wichtigsten Geschäftspartner. Vor Apple Silicon wurden alle iMacs und Mac Books mit Chips von Intel betrieben, doch nun wird die Rate zunehmend weniger. Es wird erwartet, dass Apple in ein bis zwei Jahren vollständig auf seine eigene Chip-Reihe umgestiegen sein wird. Schon jetzt werden neue Mac Book Modelle, ebenso wie Mac mini und iMacs nur noch mit Silikon angeboten. Lediglich der neue Mac Pro soll angeblich noch mit einem Intel Chip ausgeliefert werden. Das ist auch Intel bewusst: Nicht nur, dass sich Apple Kunden ohnehin mehr für Silicon begeistern lassen, da die Chips deutlich Energie-effizienter und schneller sind, als Intel-Chips in vorigen Modellen. Auch der Marktanteil ist deutlich eingeschrumpft. Schon jetzt bestellt Apple 50 Prozent weniger bei Intel, als noch vor einem Jahr. Auf DigiTimes wird berichtet, dass der Marktanteil bei Notebooks bis 2023 für Intel von 90 auf 80 Prozent schrumpfen werde. Dies entspricht einem Rückgang von zehn Prozent innerhalb von nur zwei Jahren.

Aus diesen Gründen ist Intel bewusst, dass Apple sich zu einem erstzunehmenden Konkurrenten entwickelt hat. In der Vergangenheit gab es schon die verzweifelten Versuche, dem mit Hilfe von Werbekampagnen entgegen zu wirken: Oft werden gezielt Macs mit Intel Computern verglichen. Doch bislang haben die Kampagnen deutlich ihre Wirkung verfehlt, da angeführte Vergleiche häufig hinken und nicht komplett stimmig sind.

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