Kuo: MacBook Pro mit M3 erscheint nächste Woche
Der Experte Ming-Chi Kuo äußerte kurz nach der jüngsten Ankündigung zum Special Event von Apple seine Vermutung, dass das MacBook Pro in der kommenden Woche im Fokus stehen wird. Außerdem wagt er einen Blick auf die Zukunft des Pro-Notebooks.

Nachdem Neuankündigungen im Bereich der iPads dieses Jahr bislang ausblieben, machten sich schon erste Befürchtungen breit, Apple könnte auf ein weiteres Event im Herbst verzichten. Letztendlich ging es dann doch schnell und Cupertino kündigte gestern ein Special Event an, das bereits am Dienstag in der kommenden Woche über die Bühne gehen soll.
Beim Blick auf die dazugehörige Grafik wurde schnell klar, dass in wenigen Tagen mit neuen Macs zu rechnen ist. Das bekannte Apple-Logo verwandelt sich nach wenigen Sekunden in ein Finder-Icon, womit relativ alternativlos die Mac-Sparte angesprochen wird. "Scary fast" könnte zudem auf den neuen M3-Chip hinweisen, dessen Ankündigung bislang nicht erfolgte.
Kuo zum M3-Chip
Der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo äußerte sich vor einiger Zeit mit Blick auf den M3, dass sich Apples Zulieferer bislang nicht auf eine möglicherweise steigende Nachfrage nach neuen Macs vorbereiten. Im Umkehrschluss rechnete Kuo nicht mehr mit neuen M3-Macs in diesem Jahr. Mit dem jüngst angekündigten Special Event deutet jedoch alles auf einen Kurswechsel hin, wenngleich der Experte dennoch nur schwach steigende Absatzzahlen vorhersagt.
M3 Pro und M3 Max: Schlechte Verfügbarkeit erwartet
So sollen vor allem die zu erwartenden Absatzzahlen beim 13" MacBook Pro M3 verhalten ausfallen. Und auch die größeren Ausführungen (14" und 16"), denen aufgrund des M3 Pro und M3 Max der Eventname "Scary fast" gewidmet sein könnte, dürften den Vorhersagen zufolge keine Verkaufsrekorde brechen.
Apple konnte sich beim Fertigungspartner TSMC zwar massive Kapazitäten für 3-nm-Chips sichern, allerdings kam es in den vergangenen Monaten vermehrt zu Komplikationen im Umstellungsprozess. Kunden müssen daher mit langen Lieferzeiten im November und Dezember rechnen, sofern die Bestellung nicht zeitnah ausgelöst wird.
Zudem gehen Beobachter von einer gewissen Sättigung des Marktes aus, da sich viele Kunden in der Zwischenzeit mit M1- oder M2-Modellen eingedeckt haben. Zu einem möglichen Nachfolger des iMac M1 äußerte sich Kuo hingegen nicht.
Umfangreiche Designanpassungen frühestens 2025
Während die neuen MacBook-Pro-Modelle mit dem M3 in drei Ausführungen bereits zum Greifen nah scheinen, wagt der Experte gleichzeitig einen Blick in die Zukunft. Erst im Jahr 2025 sei mit einer größeren Designanpassung zu rechnen, womit sich Kuo zufolge auch jene Kunden locken ließen, die sich für den Kauf eines 2021er MacBook Pro entschieden haben.
Generell fallen die zu erwartenden Absatzzahlen bei Produkten mit umfangreichen Neuerungen deutlich höher als bei jenen Produkten, deren "lediglich" ein Power-Boost spendiert wird. So oder so wird Apple den Verkaufsstart der neuen M3-Macs genau beobachten und die mittelfristige Planung im Bereich des MacBook Pro entsprechend anpassen.
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